Zaubertrank von der Kräuterhexe
Bild: Ibeler
Stadtführerin Giesela Hörster verzauberte die Kinder mit ihren Geschichten.
Bild: Ibeler

Kindergartenleiterin Gerlinde Steller-Wortmeier  hatte  eine Anleitung für eine Gesundheitsmassage für die Mamas zuhause zum Muttertag mitgebracht. Zuerst durften die Mädchen und Jungen bei den Vätern üben. Das Besondere an der Massage: Sie wird mit einem gefühlvoll gesprochenen Text ausgeführt. „Nun möchte ich dir etwas schenken und voll Liebe an dich denken“, heißt es zu Beginn. Gleichzeitig wird mit der glatten Hand der Rücken leicht ausgestrichen. Danach lautet der Text: „Achtsam streichle ich dich nun, möchte dir etwas Gutes tun“. Dazu kreist der Masseur mit der glatten Hand über den Rücken. Nach weiteren sieben Anleitungen heißt es zum Schluss „Male dir ganz viele Herzen, und vorbei sind alle Schmerzen. Alles Liebe und viel Licht, meine Hände wärmen dich.“

Zaubertrank von der Hexe

Das kräftige Rubbeln der Handflächen erzeugt Wärme, die der Massierende zum Abschluss auf den Rücken überträgt. Danach durften die Väter ihre Kinder massieren. Mucksmäuschenstill und manche sogar mit geschlossenen Augen – so genossen die Kleinen im Alter von zwei bis sechs Jahren die Streicheleinheiten. Keins der 65 Kinder war unruhig oder wollte sich diesen Genuss entgehen lassen. Zur Belohnung gab es den selbst hergestellten Zaubertrank der Kräuterhexe Giesela Hörster zum Probieren. Außerdem frisch geschnittene Bachminze und Ableger des Tellerkrauts für den Kräutergarten. Für den Vater-Kind-Tag hatte sich das Kindergarten-Team etwas Besonderes einfallen lassen und die schauspielerisch talentierte Stadtführerin für die Exkursion in den Wald gewinnen können. Stadtführerin Heike Brock war auch gekommen und begrüßte die gut gelaunte Schar bei bestem Wetter am Landerbacher Glücksstein. Zu den Helferinnen gehörten außerdem die Erzieherinnen Birgit Bukowski, Gaby Brinkmann und Sabine Pollmeier. Dann ging es gemeinsam in den Wald. „Guck mal ein Hase“, riefen einige Kinder plötzlich. „Ich habe den Waldgeist Holti gesehen“, behauptete ein Junge, nachdem Giesela Hörster von dem unsichtbaren Polizisten der Natur erzählt hatte. Mit Massageanleitung, Kräutern und einer selbst angefertigten „Tut-nicht-mehr weh“-Creme traten die Väter mit ihren Kindern sichtlich zufrieden den Heimweg an. „Das war toll“, war die einhellige Meinung.

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