130 Kinder heben den Schatz für alle Fälle
Bild. Pieper
In Neptuns Reich trifft man auch auf Meerjungfrauen. Szene aus dem Stück „Ein Schatz für alle Fälle, das die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung förderte.
Bild. Pieper

Mit tosendem Applaus ist Catrin Mawicks Kinderstück gestern im Theater Gütersloh gefeiert worden. Die farbenprächtige Gute-Laune-Inszenierung ist das jüngste Projekt aus der Ideen- und Förderschmiede der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung. 130 Jungen und Mädchen aus drei Gütersloher Grundschulen (Nordhorn, Kattenstroth und Isselhorst) sowie deren benachbarte Kindertagesstätten (Familienzentrum Villa Kunterbunt, Integrative Kita Hulahoop und Kita Niehorster Straße) erarbeitete im Tandem jeweils eine Szene der vergnüglichen Geschichte. Die Kinder wurden an die Musik herangeführt, studierten Rollen ein, halfen beim Entwickeln und Anfertigen der Kostüme und Kulissen. Altersübergreifend wurde in gemeinsam getragener Verantwortung ein wahrer Schatz gehoben werden: Erfolg, der aus fröhlichem und integrativem Miteinander resultiert.

 Nicht von ungefähr strahlte Liz Mohn als Ehrengast der Aufführung. Musikalisch getragen von Klarinettist Florian Stubenvoll, Percussionistin Yoana Varbanova und Akkordeonistin Claudia Iserloh begann die Schatzsuche. Zwischen zarten Schmetterlingen und einer Breakdance tanzenden Affenhorde gab es flott gesungene Anleihen bei Disneys „Dschungelbuch“ und dem „König der Löwen“. Hakuna Matata.

Schon tauchten der Privatdetektiv (Matthias Mawick) und seine Gitta (Christine Ruis) ab ins Meer, dort wo anmutige Quallen und Meerjungfrauen durchs Wasser tanzten und possierliche Fische schwammen.

Station drei der Schatzsuche: die Zauberschule. Dort flogen nicht nur auf magische Weise Zauberkessel und Riesenzylinder vom Bühnenhimmel, dort sorgten auch reizende Hexen und Magier auf Besen und mit Zauberstäben für einen hinreißenden Hokuspokus.

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