15 Opernsänger stehen im Semifinale
Bild: Pieper
15 junge Opernsänger aus 13 Ländern - hier mit Jury-Präsident Dominique Meyer - haben sich im Gesangswettbewerb "Neue Stimmen" fürs Semifinale qualifiziert
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„Das Feld war qualitativ ungewöhnlich dicht“, lobte der Jury-Vorsitzende und Intendant der Wiener Staatsoper, Dominique Meyer, gestern Nachmittag. Was auch erklärt, warum 15 und nicht wie üblich 12 Semifinalisten ausgewählt wurden. Den   ausgeschiedenden jungen Operntalenten gab er mit auf den Weg, dass sie stolz sein könnten, sich unter 1422 Bewerbern weltweit bis zur Finalwoche „durchgesungen“ zu haben.

„Wow! Ich zittere am ganzen Körper und bin total glücklich“, gestand der 28-jährige Daniel Raschinsky der „Glocke“. Der gebürtige Lörracher nimmt erstmals an einem internationalen Opernwettbewerb teil - und: „Es ist schon phänomenal, welche Stimmen man hier zu hören bekommt“, erklärte er.

 Raschinsky lernte das Singen in der Schulkantorei. Schon als Kind wirkte er in zahlreichen Konzerten und Chorwettbewerben mit. Seit 2005 studiert er Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Aktuell ist er dort im Masterstudingang Oper eingeschrieben und hat in der Produktion der Opernsschule als Zar in  Lortzings „Zar und Zimmermann“ mitgewirkt. Daniel ist Solist im Stuttgarter Kammerchor. Sein Repertoire ist breit gefächert, wobei  Oratorien und Liederzyklen seine Leidenschaft sind. Die Jury in Gütersloh überzeugte er unter anderem mit seiner „Tannhäuser“-Interpretation.

Die Liste der Semifinalisten:

Guadalupe Barrientos (Argentinien), Olga Bezsmertna (Ukraine), Maria Celengova (Slovakei). Paulina Gonzales Melgarejo (Chile), Victor Hernandez (Mexiko), Xiahou Jinxu (China), Nadeshda Karyazina (Russland), Alexey Lavrov (Russland), Jaquelina Livieri (Argentinien), Jongmin Park (Südkorea), Cristina Artoaneta Pasaroiu (Rumänien), Daniel Raschinsky (Deutschland), Eleazar Rodriguez (Mexiko), Faith Sherman (USA), Illya Silchukov (Weißrussland).

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