400 Flüchtlinge kommen nach Gütersloh
Bild: Schäfer
In der Sporthalle in Friedrichsdorf sollen 200 Asylsuchende untergebracht werden.
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In jeder Halle sollen bis zu 200 Frauen, Männer und Kinder einen Platz finden. „Wir haben kurzfristig den Auftrag vom Land Nordrhein-Westfalen erhalten, weitere Plätze für die Erstaufnahme von Asylsuchenden zur Verfügung zu stellen“, erklärt Andreas Moseker, Sprecher der Bezirksregierung Detmold. Die Umsetzung müsse innerhalb weniger Tage erfolgen. Die Bezirksregierung habe schon früher geprüft, wo es eventuell Gebäude gebe, die sich als Notunterkunft eigneten. „Wir haben bei der Stadt Gütersloh nachgefragt, ob die Sporthallen genutzt werden können und dankenswerter Weise eine Zusage bekommen“, erläutert Moseker.

Erste Registrierung

„Die Asylsuchenden, die am Freitag mit Bussen in Friedrichsdorf ankommen werden, sollen zunächst nach ihrem Namen und ihrer Nationalität befragt werden“, erklärt Andreas Moseker. Sie würden bei Bedarf mit einer Erstausstattung wie Duschgel und Zahnbürste versorgt. Dann werden den Menschen ihre Schlafplätze in der Halle zugeteilt. Später sollen sie in Einrichtungen untergebracht werden, in denen sie zunächst dauerhaft bleiben können. „Die Bezirksregierung will die in Ostwestfalen-Lippe ankommenden Flüchtlingen vor einer drohenden Obdachlosigkeit bewahren“, erklärt Moseker. „Das ist teilweise nur durch kurzfristige Entscheidungen und Maßnahmen zu gewährleisten.“

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