45 Osterfeuer in Gütersloh genehmigt
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Weniger Osterfeuer als in den Vorjahren sind beim Gütersloher Ordnungsamt angemeldet worden. 45-mal wird am kommenden Wochenende im Stadtgebiet ein Holzhaufen in Brand gesteckt werden.
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Der Rückgang könnte darin begründet sein, dass einerseits Bedingungen erfüllt sein müssen, um überhaupt ein Feuer abbrennen zu dürfen, und andererseits Regeln dabei einzuhalten sind. Zum Beispiel, dass der Veranstaltungsort öffentlich zugänglich sein muss.

„Das Osterfeuer muss traditionsgemäß durchgeführt werden, und zwar von Glaubensgemeinschaften, Vereinen oder sonstigen Organisationen“, zitiert Bastel die rechtliche Grundlage. Ein kurzfristig zusammengestelltes Clübchen reiche nicht aus, um eine Genehmigung zu erhalten, heißt es vom Ordnungsamt. Bastel: „Es gab zwar mehrere telefonische Anfragen, aber wenn ich gesagt habe, dass ich den Antrag ablehnen würde, folgte nichts Schriftliches mehr.“

Der bereits seit mehr als zwölf Jahren auch für das ordnungsgemäße Abbrennen von Osterfeuern zuständige Mann im Rathaus kennt also seine Pappenheimer. Ihm liegt ein genauer Lageplan der aufgeschichteten Haufen vor, die am Sonntag – drei sogar bereits am Samstag – in Flammen aufgehen sollen. Heute, Mittwoch, und am morgigen Donnerstag nehmen Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamts das Brennmaterial unter die Lupe. Es muss sich dabei um pflanzliches Material handeln und nicht etwa um Hausmüll, alte Möbel oder gar Reifen.

Auch am Abend des Ostersonntags wird kontrolliert, ob alles im erlaubten Rahmen abläuft. „Zwischen 22 und 23 Uhr sollten die kleineren Feuer aus sein“, sagt Dietmar Bastel.

Für einige größere Traditionsveranstaltungen haben die jeweiligen Ausrichter im Rathaus eine Schankerlaubnis beantragt, denn ohne diese dürfen keine Bratwürstchen und Getränke verkauft werden. Außerdem musste eine Person benannt werden, die so lange das Osterfeuer bewacht, bis die letzten Flammen erloschen sind.

„In der Regel läuft das alles geschmeidig ab“, setzt Bastel darauf, dass wie in den vergangenen Jahren Zwischenfälle ausbleiben.

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