Agentur für Arbeit zieht zu Gleis 13
Ansicht: Jonek + Dressler Architekten
U-förmiges Bürogebäude: Der Entwurf für Haus III am Gleis 13 hat im September bereits den Gestaltungsbeirat passiert. Der Bauantrag ist eingereicht. Die Agentur für Arbeit bezieht den hinteren Flügel und den Mittelbau. Das Bild zeigt die Ansicht vom Langen Weg. Für den vorderen Flügel werden noch Gespräche mit Interessenten geführt. Baubeginn ist Anfang nächsten Jahres. Die Nutzfläche beträgt insgesamt rund 4000 Quadratmeter.
Ansicht: Jonek + Dressler Architekten

Im März 2018 will die Arbeitsagentur einziehen. Der Mietvertrag ist bereits unterzeichnet, wie Rick Mädel, Geschäftsführer der Firma Hagedorn Revital, der „Glocke“ am Freitag bestätigte. Die Agentur habe eine Ausschreibung gemacht, auf die Hagedorn beziehungsweise die „Gleis 13 Haus 3 GmbH“ sich beworben und den Zuschlag erhalten habe. Ein halbes Jahr hätten die Verhandlungen gedauert.

Die Agentur für Arbeit braucht mehr Platz und will ihre gegenwärtig drei Standorte an der König-, Baum- und Bismarckstraße an einem Standort zusammenführen. Die Pläne bestehen schon seit zwei Jahren, mehrere Varianten wurden geprüft. 2014 ging es um insgesamt 73 Beschäftigte.

Nun bezieht die Agentur im Frühjahr 2018 den Neubau am Gleis 13. Laut Mädel nutzt sie rund 70 Prozent des Gebäudes, das insgesamt eine Nutzfläche von rund 4000 Quadratmetern habe. Die Arbeitsagentur bezieht alle Etagen im rechten und im mittleren Teil des U-förmigen Gebäudes. Für die übrigen Räumlichkeiten sei man mit weiteren Interessenten im Gespräch.

Investitionssumme für Gleis 13 von rund 25 Millionen Euro

Der Bauantrag sei eingereicht. Die Deutsche Bahn habe als Nachbar ihre Zustimmung zu dem Bauvorhaben erteilt, sagte Mädel. In dieser Woche sei die Räumung des Geländes am Langen Weg abgeschlossen worden. Die Tiefbauarbeiten sollen im Dezember beginnen, die Hochbauarbeiten im Januar zeitgleich mit dem Haus IV für das Fitness-Studio. Laut Mädel kann Fit X schon im August nächsten Jahres einziehen. Haus III soll Anfang 2018 fertiggestellt werden – sofern das Wetter mitspielt und der Winter nicht zu kalt wird.

Insgesamt wird die Investitionssumme für Gleis 13 mit rund 25 Millionen Euro angegeben. Auf die Häuser III und IV entfällt laut Mädel rund die Hälfte. Die weitere Planung sieht vor, dass Haus II Ende 2018 und Haus I im Jahr 2019 fertiggestellt werden. Mit ihnen wolle man sich ab Mitte nächsten Jahres intensiver beschäftigen, wenn die anderen beiden Bauvorhaben laufen.

Unterdessen hat der planungspolitische Sprecher der UWG, Norbert Bohlmann, Fragen zu den Stellplätzen für die Sitzung des Planungsausschusses am 31. Oktober eingereicht. Er möchte wissen, wie die notwendigen Parkplätze – nach seiner Rechnung 125 – nachgewiesen werden.

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