Als Kulturstrolch unterwegs
Bild: Poetter
Fördern und fordern die Kulturstrolche: (v.l.) Grundschullehrerin Pia Gelhard, Meinolf Jansing, Geschäftsführer des Kultursekretariats NRW Gütersloh, Heidi Ostmeier (Stadt Gütersloh) sowie KEa Kaske und Petra Brinkmann aus Minden.
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 „Egal, welche Kultureinrichtung wir auch besucht haben, die Kinder hatten glänzende Augen“, berichtet ihre Lehrerin Pia Gelhard.

„Kulturstrolche“ ist ein Projekt, das 2005 von der Stadt Münster initiiert und nach einer dreijährigen Pilotphase vom Kultursekretariat NRW Gütersloh übernommen wurde. Ziel ist es, Kinder der Klassen zwei bis vier mit den kulturellen Einrichtungen ihrer Stadt bekannt und vertraut zu machen, sagt der Geschäftsführer des Kultursekretariats, Meinolf Jansing. Seit drei Jahren sorgt er für die Verbreitung des Konzepts in seinen Mitgliedsstädten – und das höchst erfolgreich. Von anfänglich neun Kommunen ist die Zahl auf 24 Mitgliedsstädte angestiegen. Insgesamt sind in diesem Schuljahr 217 Kulturstrolche-Klassen in NRW unterwegs – neun Klassen von sechs Schulen kommen dabei aus Gütersloh.

 Gestern hatte das Kultursekretariat die Vertreter der Mitgliedsstädte zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch nach Gütersloh eingeladen. Dabei ging es nicht nur um eine Vorstellung des Projekts für Neueinsteiger, sondern auch um Erfahrungsberichte aus den beteiligten Städten und „Best Practice“-Beispiele. Kulturamtsmitarbeiter, Vertreter der Kultureinrichtungen und Lehrer berichteten über die bisherige Zusammenarbeit. Unter den rund 40 Teilnehmern waren sowohl Vertreter der alten wie auch der neuen Städte.

Anschließend stand ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt auf der Agenda: die Änderung der Fördersätze pro Klasse und Stadt. Lag der Zuschuss bisher bei 700 Euro pro Klasse und Schuljahr, so werden ab Schuljahr 2011/2012 nur noch 600 Euro bezahlt. „Trotzdem: ein auskömmlicher Betrag“, meint Jansing. Der Deckel für jede Stadt liege im Übrigen bei 8500 Euro.

Den vollständigen Bericht lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Gütersloher „Glocke“.

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