Altbau weicht Wohn- und Geschäftshaus
Der Neubau fügt sich in das Straßenbild ein, soll aber durch seine Naturstein-Fassade einen Akzent setzen.  Ansicht: Lomberg

Er hat den Altbau samt dem knapp 1300 Quadratmeter großen Grundstück, das bis zur Glockengießerstraße reicht, im vergangenen Jahr erworben. Das in der Substanz marode und vielfach umgebaute Gebäude steht leer und nicht unter Denkmalsschutz. Abriss- und Baugenehmigungen liegen schon seit geraumer Zeit vor.

Die Pläne für den Neubau wurden nach Angaben des Architekten in Abstimmung mit dem städtischen Gestaltungsbeirat und der Verwaltung entwickelt. Auf der Rückseite wurden bereits einige Bäume gefällt, was von der bevorstehenden Baumaßnahme kündet.

Geplant ist ein viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit Spitzdach, dass sich in seinem Erscheinungsbild an die Nachbargebäude anlehnt. Allerdings soll es nach heutigem Stand eine Natursteinfassade erhalten. Auf diese Weise soll es sich von den unterschiedlich verklinkerten Nachbargebäuden absetzen. Das Haus, das zurzeit noch die Sparda-Bank beherbergt, hatte auch schon Lomberg geplant und gebaut.

Im Erdgeschoss entsteht eine 310 Quadratmeter große Ladenfläche, die auch im hinteren Bereich durch ein großes Oberlicht über Tageslicht verfügen soll. In den Obergeschossen entstehen insgesamt sechs Wohnungen mit Größen zwischen 90 und 150 Quadratmetern. Auf der Rückseite werden sie über großzügige Balkone verfügen mit Blick auf ein begrüntes Dach. Im ersten Obergeschoss ist theoretisch auch eine Büro-Nutzung möglich.

Wohn- und Geschäftseinheiten bleiben zum Teil im Eigentum, zum Teil sollen sie verkauft werden, so der Bauherr. Auf dem hinteren Grundstücksteil ist ein weiteres Gebäude mit zwei Wohnungen geplant. Unter den Neubauten wird eine Tiefgarage mit 25 Stellplätzen angelegt. Angefahren wird sie von der Glockengießerstraße. Zwei Aufzüge tragen dazu bei, dass das gesamte Ensemble barrierefrei sein wird. Die Neubauten werden über Erdwärme und Solarthermie versorgt.

Das Investitionsvolumen bezifferte Lomberg im Gespräch mit der „Glocke“ auf gut vier Millionen Euro. Der Abriss soll um Ostern herum erfolgen. Die Fertigstellung sei für Mitte nächsten Jahres geplant. Zurzeit liefen die Ausschreibungen.

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