André Schnakenwinkel bleibt  an Stadtschützen-Spitze
Bild: Borgelt
Gehören zum Vorstandsteam der Gütersloher Schützengesellschaft: (v. l.) der Vorsitzende André Schnakenwinkel, Uwe Beyer (zweiter Kassierer) und Carsten Teismann (Schriftführer).
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Schnakenwinkel steht seit 2000 an der Spitze des Vereins. Bereits vor drei Jahren hatte er erklärt, er wolle den Vorsitz abgeben. Weil es aber keinen anderen Bewerber gab, stellte sich Schnakenwinkel erneut zur Verfügung. Nach einem Jahr werde er das Amt jedoch niederlegen, kündigte er an. Die Versammelten und der Ehrenvorsitzende Günter Knopp freuten sich über diese Entscheidung und wählten Schnakenwinkel einstimmig. Zweiter Kassierer wurde Uwe Bayer. Kassenprüfer sind Andrea Beutin und Philipp Granow. Carsten Teismann wurde erster Schriftführer. Vorgängerin Regina Schneider kandidierte nicht mehr.

Rückblick auf das Jahr

In ihrem Jahresbericht blickte Schneider unter anderem auf einen Seniorennachmittag im Heidewald zurück. Sie rief das Kinderschützenfest und das Schützenfest mit Jugenddisco in Erinnerung. Zum Winterball im Gesellschaftshaus Stüwe-Weissenberg sagte André Schnakenwinkel: „Das war hervorragend.“ Den Umzug von der Stadthalle in die Räume der Tanzschule sei eine gute Entscheidung gewesen. Das Schützenfest 2016 soll in bewährter Manier fortgeführt werden. Es findet vom 27. bis 29. August statt. Eine Jugenddisco wird auch in diesem Jahr dazugehören.

Entscheidung für das Heidewald-Stadion

Zur Gütersloher Schützengesellschaft gehören 220 Männer und 77 Frauen. Für das Heidewald-Stadion wünschte sich Günter Knopp schnell klare Entscheidungen. Im Sommer 2019 laufe der Vertrag mit der Stadt Gütersloh aus, sagte er bei der Versammlung. Der Tanzsportclub Grün-Weiss-Casino hat Schnakenwinkel zufolge signalisiert, den 2017 auslaufenden Vertrag verlängern zu wollen. Im Heidewald werden in diesem Jahr neun Flohmärkte veranstaltet.

Überschuss

2015 erzielte die Schützengesellschaft einen Überschuss im unteren fünfstelligen Bereich. Dieses Geld, die Verteilung der Umbaukosten für das Vereinshaus auf zwei Jahre und ein Spendenaufruf sollen es ermöglichen, ohne weiteren Kredit auszukommen. In drei bis vier Jahren, so Schnakenwinkel, könnten die Schulden getilgt sein. „Der Verein steht hervorragend dar“, betonte Schnakenwinkel.

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