Apostelkirchen-Markt hat viele Freunde gefunden
Bild: Borgelt
Feine Handarbeiten und selbst gemachte Leckereien boten (v. l.) Ellen Haase, Doris Stracke und Regina Korfmacher vom Club Soroptimist an.
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Weil der Markt in den vergangenen Jahren viele Freunde gefunden hat, war es auch am nasskalten zweiten Adventssamstag voll zwischen den liebevoll dekorierten Ständen. An etwa 30 Punkten boten gemeinnützige Organisationen, Vereine, Service-Clubs, Kindertagesstätten und Schulen feine, selbst hergestellte Waren sowie Angebot an Speisen und Getränken an. In der Regel werden die Erlöse für wohltätige Zwecke eingesetzt, zum Beispiel zur Unterstützung des Frauenhauses und des Kinderschutzbunds, oder für den eigenen Bedarf wie bei der Alzheimer Gesellschaft oder dem Kolping-Berufskolleg. Schüler der beiden Gütersloher Gymnasien verkauften Cake-Pops oder Muffins, um die Kassen für ihre Abi-Feiern zu füllen. Crêpes mit Nutella, die „Kalte Schnauze“ – ein Schokoladenkuchen – des Ambassador Clubs Optima oder die Bratapfel-Burger des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) kamen gut an. „Die sind super lecker“, sagten Heike und Lara Tuxhorn.

Typisierungsaktion und ein Kirchencafé

Im Haus der Bürgerstiftung herrschte Hochbetrieb: Ein Team der Konditorei Fritzenkötter hatte eine Weihnachtsbäckerei eingerichtet. Kinder beklebten eifrig Lebkuchen-Häuschen mit bunten Leckereien. Großmutter Margret Grothus half ihren Enkeln David und Jona Simon dabei. Unter dem Pavillondach des Rotary Clubs konnten sich die Besucher für Stammzellenspenden typisieren lassen. „Viele Menschen nehmen sich das vor, aber schaffen es nicht“, sagte Frank Ziegele. Beim Weihnachtsmarkt wurde die Typisierung gut angenommen. Zur Eröffnung des Markts war ein Gottesdienst in der Apostelkirche gefeiert worden. Die Landeskirchliche Gemeinschaft betrieb dort später ein Kirchencafé.

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