Audi des Tatverdächtigen in Nigeria
Der graue Audi 80, hier ein ähnliches Modell, des Tatverdächtigen im Fall des Doppelmords in Gütersloh ist nach Nigeria verkauft worden.

 Der 28-jährige Verler war am 10. Februar festgenommen worden, weil der dringende Verdacht besteht, dass er die 74-jährige Ärztin und ihren 77 Jahre alten Bruder mit zahlreichen Messerstichen getötet hat („Die Glocke“ berichtete). Im Zuge der weiteren Ermittlungen hatte die Polizei nach dem Audi gesucht. Der Verler hatte angegeben, ihn kurz nach Weihnachten an einen fliegenden Händler verkauft zu haben. Die Mordkommission veröffentlichte ein Foto des Wagens und bat um Hinweise über den Verbleib des Fahrzeugs. Der Käufer meldete sich nach Angaben der Polizei nicht. Seine Identität konnte jedoch im Rahmen der Ermittlungen festgestellt werden.

Spur verliert sich

Es handelt sich um einen Autokäufer aus Bielefeld, der per Visitenkarte an den Fahrzeugen anfragt, ob der Besitzer sein Auto verkaufen will. Der Bielefelder gab an, den Wagen von dem Tatverdächtigen zwischen Weihnachten und Neujahr erworben zu haben. Anfang Februar habe er den grauen Audi an einen Händler in Afrika weiterverkauft. Die Ermittlungen der Mordkommission ergaben, dass das Fahrzeug zunächst nach Antwerpen überführt und dann per Schiff nach Lomé, der Hauptstadt Togos, exportiert wurde. Die Polizeibeamten konnten nach eigenen Angaben sicher nachvollziehen, dass der Audi dort auch angekommen ist. Von Lomé wiederum sei der Wagen nach Nigeria weiter verkauft worden. Dort verliere sich seine Spur, heißt es in der Pressemitteilung der Bielefelder Polizei.

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