Bäuerinnen treiben es im Parkbad bunt
Bild: Borgelt
Der Floristikbetrieb der Landfrauen auf dem Bäuerinnenmarkt im Parkbad lief bestens: (v. l.) Werner und Gisela Eggert brachten Nachschub, worüber sich Elke Maschmann, Ingeborg Uekmann und Waltraut Stork freuten.
Bild: Borgelt

1997 hatte der Landfrauen-Service den Markt ins Leben gerufen, im vergangenen Jahr jedoch nicht weiterführen können. Der Landfrauenverband war von Anfang an mit einem Blumenstand dabei. So auch diesmal. Sieben Mitarbeiterinnen waren voll damit beschäftigt, feinste Blumensträuße, Gestecke und Kränze aus Blumen der bäuerlichen Gärten zusammenzustellen. „Wunderbar“, kommentieren Elke Schnapp und Christa Brungs. Gemeint war sowohl die Neuauflage des Markts als auch die liebevoll zusammengestellten Blumensträuße.

Auch die Standbetreiber – ausschließlich Selbstvermarkter und Hobbyhandwerker – hatten sich über die Einladung der Landfrauen gefreut. Drinnen und draußen unter den Arkaden sowie zwischen den Sitzgarnituren am Beckenrand waren 29 Stände aufgebaut. In den Wasserbecken, im Sandkasten und auf der Liegewiese tollten Mädchen und Jungen herum. Das Parkbad war gut gefüllt.

 Gastronom Franz-Josef Füchtenschnieder und sein Mitarbeiter Douglas Campbell standen am Pizzaofen. Geräucherte Forellen und Nackensteaks wurden ebenfalls an diesem Wochenende angeboten. Die Schwestern Deborah und Eva-Sophie Schubert hatten fast 50 Stofftaschen in verschiedenen Mustern, Größen und Formen genäht, die sie zum Verkauf anboten. „Sie kommen gut an“ freuten sich die Schülerinnen. Silke Voß präsentierte handgefertigte Glaskunst, Michael Nowark Engel aus Holz, Gerd Große Hallbuer Feuersäulen aus Autobremsscheiben und andere Gegenstände aus nachhaltigen Materialien. Roland Tigges hatte allerlei historische Gegenstände aus Metall für neue Nutzungen „verfeinert“, zum Beispiel in einen alten Wasserboiler Figuren hineingeschnitten.

Tüten für Party-Männer

Barbara Jürgens präsentierte eine Spezial-Idee. Ihre „Männer-Party-to-go-Tüten“ waren gefüllt mit Bier, Baguette und Currywurst im Glas. Marmeladen und selbst hergestellte Liköre durften probiert werden. Schmunzelkeramik, Windlichter aus Beton, Alpaka-Wolle und Keratin-Seife, Zierkürbisse, selbst gestaltete Seidentücher und allerlei feiner Schmuck ergänzten das bunte Angebot aus der Region.

„Der Markt gefällt uns immer sehr gut“, waren sich Heike Klein und Petra Rohde einig. Sie sind Stammgäste des Bäuerinnenmarkts. Am Sonntag zogen Modellboote der Interessengemeinschaft Triton auf dem Parkbad-Gewässer ihre Bahnen.

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