„Bankers“ bekommt einen anderen Namen
Eine exponierte Baustelle: Passanten können sich an der Ernst-Buschmann-Straße jeden Tag vom Fortschritt am Gebäude überzeugen. Im November soll das Bistro mit Bankfiliale öffnen.  Bild: Dinkels

Allerdings wird der neue Standort dann nicht „Bankers“ heißen, wie es noch im Januar angekündigt worden war, sondern einen anderen Namen bekommen. Die Verbindung von Gastronomie und Geldgeschäften unter dem Namen „Bankers“ muss bei jemandem Missfallen erregt haben. Informationen, nach denen eine Großbank interveniert habe, wollten jedoch weder die besagte Bank noch Volksbank-Vorstand Michael Deitert  bestätigen.

Er räumte allerdings auf Anfrage ein, dass „Bankers“ jetzt nur noch ein interner Arbeitstitel sei und der künftige Name erst bei der Eröffnung genannt werde. Zu den Gründen wollte er sich nicht weiter äußern.

An dem Namen allein kann es eigentlich nicht liegen, denn wer im Internet sucht, findet auf Anhieb mindestens drei gastronomische Einrichtungen, die „Bankers“ (Itzehoe), „Banker’s“ (Köln) oder „Banker’s Inn“ (Essen, 2010 geschlossen) heißen.

Die Eröffnung solle wie geplant im November stattfinden, sagte Deitert. Auch wenn es auf der Baustelle noch nicht unbedingt so aussehe, liege man doch gut im Zeitplan. Das Konzept für den neuen Standort stehe soweit, jetzt gehe es vor allem um das „Feintuning“.

 Außerdem beschäftige man sich zurzeit mit der Personalauswahl. In Kürze soll es noch eine öffentliche Stellenausschreibung geben. Bei der ersten Vorstellung im November vorigen Jahres hatte es geheißen, dass sich zehn bis zwölf Service-Kräfte und drei bis vier ausgebildete Banker um die Gäste / Kunden kümmern sollen.

Das vorgestellte Konzept umfasste mindestens 100 Plätze, draußen 50, und Öffnungszeiten werktags von 9 bis 1 Uhr, an Wochenenden länger. Vorstandschef Thomas Sterthoff begründete dies damals: „Wir wollen mit den Kunden ins Gespräch kommen.“

Für die Volksbank ist das Vorhaben Neuland. Andernorts, etwa in Berlin, macht die Deutsche Bank mit ihrer Filiale Q110, benannt nach dem Quartier zwischen Mohren- und Taubenstraße, bereits Erfahrungen mit einer Kombination aus Filiale, Lounge und Trendshop.

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