Bebauungsplan für Porta durchgewinkt
Porta wächst schon in die Höhe. Bild: Dinkels

Sprecher aller Fraktionen begrüßten noch einmal die Ansiedlung des Möbelhauses und die Lösung für die Industriebrache. Wie schon im Planungsausschuss fand zur Kritik aus den Nachbarstädten keine Aussprache statt. Bei einer Zusammenkunft des Ältestenrats hatten sich die Fraktionsvorsitzenden dem Vernehmen nach darauf verständigt, um kein weiteres Öl ins Feuer zu gießen.

Zwei Tage vor der Ratssitzung hatte die Stadt Bielefeld die Gütersloher Politiker aufgefordert, den Bebauungsplan nicht zu beschließen. Falls dies doch geschehen sollte, würde man den Klageweg beschreiten. Auch die Stadt Rheda-Wiedenbrück hat ein Rechtsanwaltsbüro in Bielefeld beauftragt, den Rechtsweg zu prüfen.

Die Kritik richtet sich gegen die Größe des Möbelhauses. Mit der Genehmigung verstoße Gütersloh gegen das Konsensgebot im Regionalen Einzelhandelskonzept und gegen ein Gutachten, das eine deutlichere Flächenreduzierung empfohlen hatte, als dann tatsächlich geschehen ist.

Nach Informationen der „Glocke“ hat auch die Stadt Gütersloh das Bebauungsplanverfahren bereits von einem Kölner Büro prüfen und sich bescheinigen lassen, dass es nicht anfechtbar sei.

Der Bebauungsplan ist die Voraussetzung dafür, dass Porta eine Gesamtbaugenehmigung bekommt, um das Möbelhaus zügig – wie geplant – bis zum ersten Advent fertigstellen zu können.

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