Beeindruckendes Konzert der Preisträger
Bild: Kreyer
Ihr Können präsentierten die jungen Talente, die sich für den Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ qualifiziert haben, beim Preisträgerkonzert in Gütersloh.
Bild: Kreyer

Erfreut begrüßte Hardiek „.The best of‘ eines tollen Wettbewerbs“ und betonte, selbst bei knappen Kassen, „dürfen wir unsere Kultur nicht kaputt sparen“. Sie dankte daher nicht nur den eifrigen Eltern und engagierten Lehrern, sondern auch der Sparkasse für die finanzielle Unterstützung. Nach der Verteilung der Preise war wenig an Spannung zu spüren, vielmehr Freude daran, endlich das Können zu zeigen.

 Und das gelang Anna-Lea Volk und Frauke Gronewold (Blockflöten) beschwingt mit den „Flötenschlümpfen G-Dur“ von Viktor Fortin. Beeindruckend und schmissig, wie die vier jungen Musiker Veronika Borkowski und Marie Heil (Violine), Tabea Haun (Viola) und Anna Stroop (Cello) im „Boogie for strings“ von Manfred Schmitz loslegten. Freuen durfte sich Schulleiter Corßen über 37 Nachwuchstalente im Alter von 9 bis 17, die aus dem Kreis Gütersloh am Regionalwettwerb teilgenommen haben.

Wie berichtet, qualifizierten sich 16 davon zum Landeswettbewerb in Münster, wo sie auf weitere Preise hoffen dürfen. Zu denen gehörten nicht Wenige: Charlotte Neuhaus (Violine) und ihr Bruder Moritz (Cello), die sich so beherzt und hoch konzentriert bei der diffizilen „Habanera“ von Jeremy Cohen gaben. Auch Annika Haude und Alice Steffen (Querflöten) sind dabei. Sie bescherten sauber perlend mit „Wie stark ist nicht dein Zauberton“ aus Mozarts „Zauberflöte“ einen entspannenden Hörgenuss.

Ebenso nominiert war die erst zehnjährige Eleonora Reichert, die sich mutig an die hohen Tonlagen in Andrew Lloyd Webbers „Denk an mich“ wagte. Leider zu jung, darf nur ihre differenziert agierende Klavierbegleiterin Amy Zhou nach Münster reisen.

Weitere Höhepunkte bot das Streichquartett mit Nami Laura Moritz und Charlotte Miko Rulla (Violine), Lena Thiesbrummel (Viola) und Hannes Jakob (Violoncello). Bravourös feinsinnig intonierten sie das von spanischer Folklore durchwobene „La oración del orero“ op. 34 von Joaquin Turina.

Bläsermusik vom Feinsten boten die vier Trompeter Florian Warzecha, Luca Schwartz, Daniel Thomas und Johannes Linn mit Karl Wilhelm Brandts „Andante religioso“ aus „Ländliche Bilder“ und, bereits zum Auftakt strahlend sauber, setzten die fünf Bläser Jonathan Hunold und Leon Theißing (Trompeten), Jannik Breulmann und Orpheus (Posaunen) und Benedikt Bracht (Tuba) in der Zugabe mit zartem Schmelz und dem „When I’m Sixty-Four“ noch einen obendrauf. Eine insgesamt tolle Leistung, die mit viel Applaus belohnt wurde.

SOCIAL BOOKMARKS