Bertelsmann-Manager tagen im Theater
Archivbild: Dinkels
Das Theater wird im Mai erneut Bühne für den internationalen Management-Kongress des Bertelsmann-Konzerns.
Archivbild: Dinkels

Das Treffen kreist um Strategien, Kreativität und Wachstum. Außerdem werden die Unternehmenswerte diskutiert. Das sind seit Reinhard Mohns Zeiten Partnerschaft, Unternehmergeist, Kreativität und gesellschaftliche Verantwortung, die in den Bertelsmann Essentals konkretisiert werden.

„Gütersloh ist von zentraler Bedeutung für Bertelsmann“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Thomas Rabe am Donnerstag. „Aus dem Corporate Center heraus werden alle wichtigen strategischen Prozesse maßgeblich gesteuert.“ So sei 2018 die Partnerschaft mit der Saham Group ein zentraler Meilenstein in der Weiterentwicklung des Call-Center-Geschäfts von Arvato gewesen. Das neue Unternehmen werde mit rund 48 000 Mitarbeitern in 25 Ländern aktiv sein.

Im vergangenen Jahr beschäftigte Bertelsmann nach Konzernangaben im Großraum Gütersloh 11 133 Mitarbeiter „und damit so viele wie an keinem anderen Standort auf der Welt“. Im Vorjahr waren es mit 10 900 etwas weniger. Das Niveau ist seit Jahren konstant. Darunter befinden sich rund 400 Auszubildende. Im August starteten 186 junge Menschen ihre Karriere bei Bertelsmann am Standort Gütersloh – so viele wie nie zuvor.

In die Geschäfte am Heimatstandort hat der größte Arbeitgeber in der Region 2018 wieder rund 77 Millionen Euro investiert und erreichte damit das Niveau des Vorjahrs. Die Logistik-Sparte von Arvato wurde ausgebaut, ebenso der Maschinenpark von Mohn Media sowie die Rechenzentrumskapazitäten von Arvato Systems.

An die 250 Organisationen, Vereine und Projekte wurden mit 285 000 Euro unterstützt, 20 000 Euro mehr als im Vorjahr. Außerdem stellte Bertelsmann Sachspenden zur Verfügung, darunter mehr als 4500 Bücher. Mit Veranstaltungen, Sponsoring sowie Geld- und Sachspenden erreichte der Medien-, Dienstleistungs- und Bildungskonzern nach eigenen Angaben rund 100 000 Menschen im Großraum Gütersloh.

Weil die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft in Russland schon in der Vorrunde ausschied, fiel das Public Viewing erstmals ins Wasser. Dafür lockte die Toggo-Tour im Juli bis zu 40 000 Menschen auf den Berliner Platz. Wiederholung nicht ausgeschlossen.

SOCIAL BOOKMARKS