Bertelsmann mit einem neuen Gesicht
Auch am Hochregallager an der A2 wurde der neue Schriftzug enthüllt.

Der alte Schriftzug mit dem Zusatz „media worldwide“ stammte von 2001, war in die Jahre gekommen und ging neben anderen Firmenlogos oft unter. Den neuen Schriftzug habe man gewählt, „weil er besser als bisher zum Ausdruck bringt, was Bertelsmann ist, nämlich erfolgreich, stark und selbstbewusst“, sagte Vorstandschef Hartmut Ostrowski. Zuvor hatte er mit seinem Sprecher Thorsten Strauß vor dem Corporate Center (Hauptverwaltung) an der Carl-Bertelsmann-Straße den neuen Schriftzug enthüllt.

Das aktualisierte Logo kommt als einfarbiger Schriftzug in Versalien daher ohne Symbole und Zusätze. Im Corporate Design hingegen werden wie bisher die beiden Hauptfarben Blau und Orangerot weiter verwendet. Der Hinweis auf das Medienunternehmen fehlt, was die wachsende Bedeutung der Dienstleistungen (Arvato) widerspiegelt. Stattdessen soll bei Bedarf „Creativity meets Entrepreneurship“ (Kreativität trifft Unternehmergeist) hinzugefügt werden.

 „Passend zur Kultur und Strategie unseres Hauses haben wir unseren Markenauftritt nicht radikal, sondern evolutionär im Sinne der Kontinuität weiterentwickelt. Das neue Logo hat insgesamt einen höheren Wiedererkennungswert“, erläuterte Thorsten Strauß, der für den neuen Auftritt verantwortlich zeichnet. Gleichzeitig eigne sich das Logo besser für die digitale Welt, für Anwendungen auf Smartphones oder Tableau-Computern zum Beispiel. Dort taucht dann nur das große „B“ auf.

Die Schrift wurde eigens für Bertelsmann entwickelt und weist für den aufmerksamen Betrachter Feinheiten auf. „Es kommt auf die Details an, zum Beispiel auf den Übergang von L zum S“, merkte Ostrowski an.

Der neue Auftritt sei mit der Familie Mohn abgestimmt und insbesondere auch Liz Mohn sehr zufrieden damit, sagte Strauß. Die Kosten für den neuen Markenauftritt nennt Bertelsmann nicht. „Es hat weniger gekostet, als man denkt“, sagte Ostrowski. Es sei mit eigenen Partnern und Firmen aus der Region gearbeitet worden, darunter die Medienfabrik und Declaro.

Die Mitarbeiter der Hauptverwaltung fanden am Montag bei Arbeitsantritt ein „Starter Kit“ mit dem Markenauftritt und den neuen Geschäftsunterlagen vor.

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