Bertelsmann spendet für unheilbar Kranke
Spendenübergabe: (v. l.) Professor Dr. Eckard Hamelmann, Chefarzt der Kinderklinik Bethel, Dr. Thomas Rabe, Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann, Dr. Rainer Norden, Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, und Dr. Stefan Schwalfenberg, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin im Palliativteam „Der Weg nach Hause“.

Rabe übergab den Scheck am Mittwoch an Dr. Rainer Norden, Vorstand der von-Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Professor Dr. Eckard Hamelmann, Chefarzt der Kinderklinik Bethel, sowie Dr. Stefan Schwalfenberg, Oberarzt des Projekts „Der Weg nach Hause“. Insgesamt hat Bertelsmann damit bereits zum neunten Mal auf Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner verzichtet, um schwerstkranke Kinder in der Region zu unterstützen. Mehr als 225 000 Euro kamen so im Lauf der vergangenen Jahre für „Der Weg nach Hause“ – eine gemeinsame Initiative des Kinderzentrums Bethel und der Luca-Dethlefsen-Hilfe – zusammen.

„Kinder und Jugendliche, die mit lebensbedrohlichen Erkrankungen zu kämpfen haben, benötigen nicht nur exzellente ärztliche Betreuung, sie brauchen auch familiäre Geborgenheit und die vertraute häusliche Umgebung“, sagte Rabe bei der Scheckübergabe im Corporate Center. „Die Initiative ‚Der Weg nach Hause’ steht in diesem Sinn aktuell 75 betroffenen Familien mit einem Team mobiler Palliativmediziner und Sozialarbeiter zur Seite. Sie entlasten die Familien zugleich durch Beratung und spezielle therapeutische Angebote. Wir bei Bertelsmann möchten dieses Engagement unterstützen.“

Rainer Norden bedankte sich gemeinsam mit Eckard Hamelmann und Stefan Schwalfenberg für die Spende: „Seit Gründung des Palliativteams im Jahr 2004 hat sich die Zahl der zu betreuenden Kinder im Raum Ostwestfalen-Lippe mehr als vervierfacht. Wir kümmern uns mittlerweile nicht nur um unheilbar kranke Kinder mit Krebserkrankungen, sondern auch um junge Patienten mit schweren chronischen Muskel- und Nervenerkrankungen.“ Die regelmäßige finanzielle Unterstützung durch Bertelsmann sei dabei eine große Stütze. Sie habe bereits die Aufstockung des Ärzteteams ermöglicht und verschaffe Planungssicherheit.

Norden: „Wir können den betroffenen Kindern und ihren Familien so eine ganz auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Behandlung anbieten und ihnen insbesondere auch die soziale Unterstützung geben, die sie in dieser schwierigen Zeit brauchen.“

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