Brockhäger Straße ist ein Nadelöhr

Heute Morgen haben die Arbeiter begonnen, die oberste Schicht der Fahrbahn abzutragen. Die schwere Maschine kratzt auf einer Breite von 1,50 Metern den Belag von der Fahrbahn und befördert den Schutt in einen Lastwagen. „Ab Mittwoch werden die Anschlüsse an die Seitenstraße mit einer kleinen Fräse bearbeitet“, erklärt Bauleiter Norbert Löhr vom Fachbereit Tiefbau. Die schmalere Fräse werde eingesetzt, um die Übergänge möglichst sauber zu gestalten. Anschließend wird auf einer Fläche von rund 5700 Quadratmetern eine neue, vier Zentimeter starke Asphaltdecke aufgetragen. „In einigen Bereichen werden wir auch die untere Binderschicht erneuern“, erklärt Löhr. An Stellen, an denen zum Beispiel Spurrinnen oder Aufwulstungen entstanden sind, seien diese Maßnahmen sinnvoll.

Schäden durch kalte Winter

 Die Sanierung der Brockhäger Straße von der B 61 bis zur Holler Straße sei notwendig geworden, weil es in den vergangenen zwei Jahren immer größere Schäden in diesem Bereich gegeben habe, erläutert Löhr. Durch die kalten Winter habe Wasser, dass in Risse eingedrungen sei, die Fahrbahndecke immer wieder beschädigt. Die Oberfläche sei abgeplatzt. Immer nur Stücke von wenigen Quadratmetern zu flicken, sei irgendwann nicht mehr sinnvoll. Rund 75 000 Euro kostet die Sanierung. 

Aus Richtung Halle Umleitung nutzen

 Autofahrer, die über die Brockhäger Straße stadtauswärts fahren wollen, haben auch während der Bauarbeiten die Möglichkeit, über eine Spur Richtung Halle zu gelangen. Wer aus Richtung Halle nach Gütersloh fahren will, muss die Umleitung über die Münsterlandstraße, die Bielefelder Straße und die Marienfelder Straße nutzen.

SOCIAL BOOKMARKS