Brücke am Westring wird 3,50 Meter breit
Bild: Drewes + Speth
Das Bild zeigt das geplante Brückenbauwerk aus Richtung Westen in Richtung Stadt.
Bild: Drewes + Speth

Die reinen Bauwerkskosten sind mit 2,6 Millionen Euro veranschlagt. Zu einer Verteuerung würden nicht nur zusätzliche Baukosten in Höhe von 572 000 Euro führen, wie Alfons Buske, Leiter des Fachbereichs Tiefbau, im Ausschuss erläuterte. Hinzurechnen müsse man weitere 90 000 Euro Baunebenkosten unter anderem für das Architektenhonorar. Insgesamt würde die Brücke damit also rund 660 000 Euro teurer.

Die Kommission für Verkehr und Regionale Entwicklung des Regionalrats entscheidet am Mittwoch, 11. Dezember, in Detmold, ob die Brücke in das Förderprogramm „Nahmobilität 2020“ des Landes aufgenommen wird. Das würde eine Förderung von 1,91 Millionen Euro bedeuten. „Wir haben die Zusage, dass die Brücke tendenziell gefördert wird“, sagte Buske. Dazu müsse die Stadt konkretere Pläne vorlegen.

Im ersten Quartal 2020 sollen die alten Rampen abgerissen werden. Mit dem Neubau soll in der zweiten Jahreshälfte begonnen werden. Mit einer Fertigstellung ist nach jüngsten Aussagen erst 2021 zu rechnen.

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