Camper-Stellplätze bleiben umstritten
Bild: Dinkels
Haken nach: der Gütersloher Kommunalpolitiker Ludger Klein-Rider (links) und Felix Kempa aus Rietberg, der die Situation am Marktplatz fast täglich im Blick hat und Autofahrer warnt.
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Antragsteller Felix Kempa aus Rietberg und der Gütersloher Kommunalpolitiker Ludger Klein-Ridder (Linke) wollen die Sache nicht auf sich beruhen lassen. Beide waren im vergangenen Jahr selbst in das getappt, was sie die „Park-Falle“ nennen. Sie hatten ihre Autos versehentlich auf den aus ihrer Sicht mangelhaft ausgewiesenen Camper-Stellplätzen abgestellt und dafür Knöllchen kassiert. Das sei vielen anderen auch passiert, erklärten beide bei einem Besuch der „Glocke“-Redaktion. Gerade für Ältere und in der Dämmerung sei es schwer, die Situation dort zu überblicken. Autofahrer würden in die „Park-Falle“ gelockt.

„Es hat sich nichts geändert“, sagte Felix Kempa am Montag der „Glocke“. Wieder hätten sich Autofahrer auf die Camper-Stellplätze gestellt, weil ihnen nicht klar gewesen sein, dass sie das nicht dürften. Kempa hat die Situation auf dem Marktplatz fast täglich im Blick und warnt auch Falschparker. Seine Beobachtungen dokumentiert er mit Fotos. Wegen der absehbaren Ablehnung seines Bürgerantrags durch die Verwaltung wolle er sich jetzt an den Seniorenbeirat wenden, sagte der Rietberger der „Glocke“.

Kempa und Klein-Ridder wollen, dass die vier Camper-Stellplätze auf die andere Seite des Platzes verlegt werden, wo sie nicht störten und auch der TV-Antennenempfang nicht beeinträchtigt werde wie jetzt unter den Bäumen. Zumindest müsse aber die Beschilderung der Stellplätze und am Automaten verbessert werden. Ein zusätzlicher Aufkleber reiche dafür nicht aus.

Die Erste Beigeordnete Christine Lang hatte vorige Woche im Hauptausschuss erklärt, die Stellplätze seien ordnungsgemäß beschildert. Autofahrer seien überdies durch Hinweiszettel darauf hingewiesen worden, dass das Parken für Autos an dieser Stelle nicht zulässig sei.

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