Dachstuhlbrand am Habichtsweg
Bild: Eickhoff
Dichter Rauch und Flammen schlugen aus dem Dachstuhl eines Hauses am Habichtsweg.
Bild: Eickhoff

Feuerwehrleute des Löschzuges Friedrichsdorf rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus. Eine dichte, schwarze Rauchwolke zeigte dem Fahrer des Löschgruppenfahrzeugs den Weg zur Einsatzstelle am Habichtsweg, unweit der Straße Zur Großen Heide. Parallel zum Haupt-Löscheinsatz wurde umgehend eine sogenannte Riegelstellung zum Schutz der nicht betroffenen Doppelhaushälfte von außen mit zwei weiteren C-Rohren errichtet. Ferner wurde ein Lüfter in Stellung gebracht. Mit dem gezielten Löschangriff von innen sowie weiterer Unterstützung von außen konnten die Flammen schnell und nachhaltig eingedämmt werden.

Dach teilweise abgedeckt

Zur weiteren Unterstützung wurden zwei Drehleitern eingesetzt. Weil die der Berufsfeuerwehr in der Werkstatt steht, wurde die Drehleiter der Firma Miele angefordert. Die Einsatzkräfte deckten einen Teil des Dachs ab, um den brennenden Bereich freizulegen und die Flammen endgültig ersticken zu können. Auch einige Glutnester wurden gelöscht, um ein späteres Entzünden zu verhindern. Unter Leitung von Werner Honnef waren 45 Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Löschzüge Friedrichsdorf und Avenwedde im Einsatz. Zur Brandbekämpfung wurden fünf Strahlrohre eingesetzt. Mit Wärmebildkameras wurde nach möglichen weiteren Glutnestern gesucht.

Bewohner retten sich ins Freie

Im Haus hielten sich drei Menschen auf, als das Feuer ausbrach. Sie konnten sich ins Freie retten. Das angrenzende Haus wurde kontrolliert. Dort entstand kein Schaden. Um 22.46 Uhr wurde der Löschzug Friedrichsdorf noch einmal zur Nachkontrolle an den Habichtsweg gerufen. Die Brandursache sowie die Schadenshöhe stehen noch nicht fest, die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

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