Dalke: Behörden geben Ehec-Entwarnung
 Im Abwasser des Klärwerks und in der Dalke konnte kein Ehec-Erreger nachgewiesen werden. Bild: Dinkels

Das teilten die Stadt und das Ministerium am Montag mit. Die Untersuchungen auf den Ehec-Erreger waren notwendig, nachdem der Kläranlagenbetreiber am 8. Juli das Ministerium über einen positiven Befund im Ablauf der Kläranlage informiert hatte. Daraufhin nahm das Landesumweltamt (Lanuv) am 9. und 11. Juli erneut Proben und schickte sie an die Labore in Detmold und Berlin.

Seit Montag liegen auch die Ergebnisse des BfR aus Berlin vor, ein schriftlicher Bericht wird im Lauf des Tages erwartet. Auch eine zweite Analyse der Probe vom 30. Juni durch die OWL-Umweltanalytik, die die Stadt in Auftrag gegeben hatte, habe eindeutig den Anfangsverdacht widerlegt, heißt es in der Mitteilung. Das Ergebnis liegt ebenfalls seit Montag bei der Stadt Gütersloh vor.

Der erste positive Befund war von den Behörden als nicht überraschend gewertet worden. Sie führten ihn auf Ausscheidungen von Ehec-Patienten zurück, die in Gütersloher Krankenhäusern behandelt wurden.  Sie sollten über die Kanalisation in die Kläranlage gelangt sein.

Daraufhin war eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen ergriffen worden. So wurde der Dalkeabschnitt zwischen dem Kläranlageneinlauf und der Ems abgesperrt. Der Sportfischerei-Verein Rheda-Gütersloh untersagte bis auf Weiteres das Angeln. Der Verein „Toyrun4kids“ hatte das fürs Wochenende geplante Radrennen über Wasser abgesagt.

SOCIAL BOOKMARKS