Dance Air on stage begeistert einmal mehr
Bild: Darhoven
Früh übt sich wer ein Meistertänzer werden will: Auch die Jüngsten aus der Tanzschule Dance Air wussten im Theater Gütersloh zu begeistern.
Bild: Darhoven

Sehr zur Freude von Margret Draier, Chefin der Tanzschule. Ihr sei es eine Herzensangelegenheit, dass die jungen Tänzer diese großen Momente auf einer Bühne erleben dürften. „Es ist es wichtig, möglichst vielen Kindern diese Chance zu geben, denn diese Erfahrung wird einmal sehr wertvoll im Leben sein.“ Zwei Mal pro Jahr bringt sie ihre Eleven ins Rampenlicht.

Die Spannweite reichte diesmal vom energiegeladenen Breakdance und Hip-Hop über elegantes Ballett bis hin zu sehenswertem Modern Dance. War die Umsetzung der choreographischen Ideen bei den jüngsten Teilnehmern auch nicht immer perfekt, so wirkten die kleinen Tanzmäuse in ihrer unbekümmerten Bewegungsfreude umso niedlicher und boten einen liebenswerten Einblick in die tänzerische Früherziehung.

Unter der Regie von Draier, die voller Anerkennung die Leistungen der Schüler würdigte, wurde deutlich, wie viel Spaß die Mitwirkenden trotz Lampenfieber hatten. Was im ganz klassischen Bewegungskanon mit „Schwanensee“ und „Giselle“ begann, fand eine zunehmend aufgelockerte Körpersprache in Olafur Arnalds melancholisch-romantischer Ballade „Happiness Does Not Wait“, oder auch in tempogeladenen Latin- und kräftezehrenden Freestyle-Darbietungen. Die Tanzschullehrer Viktoria Schicker, Daphne Strothmann, Sophia Kumbartzky und Marc Grundmann, die die Choreographien erarbeitet hatten, konnten stolz auf ihre Schüler sein, die souverän das Gelernte umsetzten und somit durch ein hohes tänzerische Niveau begeisterten.

„Man kann sehen, wo die Reise hingeht, wenn man dranbleibt“, betonte Draier. Über mangelnden Applaus mussten sich die jungen Tänzer nicht beklagen. Freunde und Verwandte klatschten begeistert und jubelten lautstark.

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