Dank am Margarete Potthoff
Bild: Stickling
Im Mittelpunkt der Feierstunde des Sozialdienstes Katholischer Frauen: (v. l.) Margarete Potthoff, Elisabeth Otten, Pfarrer Elmar Quante, Margret Büscher, Elisabeth Thoma (Bundesvorsitzende), Sylvia Hild und Dr. Ursula Pantenburg (stellvertretende SKF-Vorsitzende).
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 Die stellvertretende SKF-Vorsitzende, Dr. Ursula Pantenburg, hatte eingeladen, um vier Mitarbeiterinnen zu verabschieden, die sich vieler Frauen und Kinder in Not angenommen haben. „Der Sozialdienst lebt vom Engagement seiner hauptberuflich und ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter. Ihr Einsatz ist nicht selbstverständlich, schon gar nicht, wenn es sich über viele Jahre erstreckt“, sagte Pantenburg vor den zahlreichen Gästen. Darunter waren der Geistliche Beirat Pfarrer Elmar Quante, die Bundesvorsitzende Elisabeth Thoma, die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt, Monika Paskarbies, Sozialdezernent Joachim Martensmeier, die Referentin des Kreises, Doris Schlüter, der Geschäftsführer des Caritasverbands, Volker Brüggenjürgen, sowie Delegierte des Diözesan-Caritasverbands zu finden.

 Pantenburg rückte das christlich-soziale Wirken der langjährigen Mitarbeiterinnen ins richtige Licht. Margarete Potthoff, Sylvia Hild, Elisabeth Otten und Margret Büscher seien Frauen, die den Verein entscheidend geprägt hätten.

31 Jahre bekleidete Margarete Potthoff ein Vorstandsamt, 27 Jahre davon das der Vorsitzenden. Sie war maßgeblich beteiligt am Aufbau der Schwangerschaftsberatungsstelle und des Betreuungsvereins. Ihr sei es auch zu verdanken, dass die allgemeine Sozialberatung wiederaufgenommen und das Second-Hand-Lädchen eingerichtet wurde sowie viele ehrenamtliche Mitarbeiter gewonnen werden konnten. Nicht zuletzt sei sie mitverantwortlich für die Weiterentwicklung des Vereins durch eine SKF-Geschäftsführung. Von 1984 bis 2011 bekleidete Potthoff das Amt der Diözesanvorsitzenden, von 1991 bis 2007 das der stellvertretenden Bundesvorsitzenden. Da die bekannte Gütersloherin bereits die höchsten Auszeichnungen des Vereins besitzt, überreichte ihr die Bundesvorsitzende den SKF-Kristall.

Sylvia Hild, die erste hauptamtliche Kraft, verlässt den Vorstand nach 13 Jahren. Von 1986 bis 1991 leisteten sie und auch Elisabeth Otten in diesem Gremium wertvolle Arbeit. Margret Büscher war 13 Jahre im Sekretariat tätig. Alle drei erhielten aus der Hand der Bundesvorsitzenden den SKF-Kristall. Die Lücke, die ihr Abschied reiße, sei nur schwer zu schließen, sagte Dr. Pantenburg. Am 7. Juli werden die Mitglieder über die Neubesetzung des Vorstands entscheiden.

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