Dichtheitsprüfung: Landesweiter Protest
Bei der anstehenden Dichtigkeitsprüfung für private Abwasseranschlüsse kommen auf die Bürger erhebliche Kosten zu.

Die Bürgerinitiativen wehren sich gegen die Verpflichtung für Hauseigentümer, bis Ende 2012 ihre Abwasseranlagen auf Dichtigkeit überprüfen zu lassen. Kritisiert wird unter anderem, dass die Bürger in NRW zu der kostenträchtigen Maßnahme durch das Landeswassergesetz gezwungen werden, derzeit aber noch über eine bundeseinheitliche Regelung diskutiert wird. In vielen Städten regt sich deshalb Widerstand.

An der Gründungsveranstaltung in Minden nahmen am Dienstagabend 250 Vertreter von Initiativen unter anderem aus Gütersloh Beckum, Lippstadt, Wadersloh, Versmold, Herford, Bad Lippspringe und Lage teil. Bei dem Treffen wurde deutlich gemacht, dass die Selbstständigkeit der örtlichen Bürgerinitiativen erhalten bleiben soll. Gemeinsam wolle man allerdings die Interessen gegenüber der Landesregierung vertreten. Gefordert wird von der Landesregierung, den umstrittenen Paragraphen 61 a des Landeswassergesetzes auszusetzen. Der Dachverband NRW trägt den Namen „DND - Dichtheitsprüfung nein danke“.

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