Dutzende Keller in Spexard leergepumpt
Bild: Eickhoff
In der Spexarder Determeyersiedlung haben Einsatzkräfte von Feuerwehr und technischem Hilfswerk rund zwei dutzend Keller leergepumpt.
Bild: Eickhoff

Weil offenbar die Pumpstationen die Wassermassen nicht mehr bewältigen konnten, staute sich das Regenwasser in der Kanalisation, so dass es zurück in die Keller drückte. Betroffen war insbesondere der westliche Randbereich der Siedlung am Rapunzelweg. Die ersten Notrufen erreichten die Kreisleitstelle der Feuerwehr gegen 18 Uhr, der zunächst alarmierte Löschzug Spexard lies dann später zunächst die Kameraden aus Gütersloh und dann auch die aus Avenwedde zur Verstärkung anrücken.

Keller knietief unter Wasser

„Als die ersten Kräfte des Löschzuges Spexard in die Siedlung fuhren, stand das Wasser bereits so hoch auf den Straßen, dass man die Bordsteinkanten nicht mehr erkennen konnte“, berichtete Wolfgang Pollmeier vom Führungsdienst der Gütersloher Feuerwehr als Einsatzleiter. Die Keller standen seinen Angaben zufolge bis zu 30 Zentimetern unter Wasser. Um in den Kanälen wieder Platz zu schaffen, wurden auch knapp 20 Helfer des Technischen Hilfswerkes angefordert. Sie pumpten mit einer Hochleistungspumpe das Regenwasser aus der überforderten Kanalisation auf eine Wiese, wo es dann versickern konnte. So wurde Platz geschaffen für das Wasser, dass sich in den Kellerräumen ausgebreitet hatte. Die Feuerwehrleute pumpten das Wasser auf die Straße, so dass es in die Kanalrohre für das Regenwasser fließen konnte.

Sieben Stunden im Einsatz

Rund sieben Stunden lang waren die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer damit beschäftigt, das Wasser aus den Häusern zu pumpen. Nachdem das THW auch die Kanalisation entlastet hatte, beruhigte sich die Situation am späten Abend wieder auch Dank der nachlassenden Niederschläge.

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