Ein Leitfaden für Flüchtlingshelfer
Gemeinsam für die Flüchtlingshilfe: (v. l.) Benedikt Gruber, Auszubildender bei Bertelsmann, Joachim Martensmeier, Dezernent für Bildung, Jugend, Familie und Soziales der Stadt Gütersloh, Fatma Aydin-Cangüleç, Flüchtlingsberaterin der Diakonie Gütersloh; Wolfgang Sieveking, Fachbereichsleiter Familie und Soziales der Stadt Gütersloh, und Nadine Schnückel, Auszubildende bei Bertelsmann.

Auf diese Weise soll die ehrenamtliche Hilfe besser koordiniert werden. Die Seite bietet eine Übersicht darüber, welche Organisationen, Vereine und sonstige Einrichtungen in der Flüchtlingshilfe aktiv sind, wo ehrenamtliche Hilfe möglich ist und welche Sachspenden gerade am Dringendsten benötigt werden.

Während sich die Diakonie federführend um in Gütersloh untergebrachte Asylbewerber kümmert, organisieren das Deutsche Rote Kreuz und die Malteser vorrangig die Erstaufnahme von Flüchtlingen in den Notunterkünften der Gegend.

„Die Organisationen freuen sich über Geld- und Sachspenden ebenso wie über Freiwillige, die bei Sprachförderung, Essensausgabe, Freizeitaktivitäten oder beim Sortieren von Kleiderspenden helfen“, heißt es in einer Mitteilung von Bertelsmann. Auch zusätzlicher Lagerraum werde benötigt.

Wer nicht sicher sei, was er beitragen könne, der solle einen auf der Website hinterlegten Online-Bewerbungsbogen ausfüllen und erhalte von der Flüchtlingsberaterin der Diakonie, Fatma Aydin-Cangüleç, konkrete Vorschläge für sein Engagement. Die Seite beantwortet auch die meistgestellten Fragen rund um ehrenamtliche Hilfe, Spenden, Patenschaften oder Unterbringung der Flüchtlinge.

Karin Schlautmann, Leiterin der Bertelsmann-Unternehmenskommunikation: „Wir möchten engagierten Güterslohern eine Informations-Plattform bieten, um sich schnell und gezielt einbringen zu können. Ich freue mich sehr, dass Bertelsmann bei der Koordination der ehrenamtlichen Arbeit helfen kann.“

Bertelsmann stellte der Diakonie Gütersloh über dieses Angebot hinaus 10 000 Euro für die Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit für Flüchtlinge zur Verfügung. Gespendete Bücherpakete – etwa ABC-Bücher oder „Der Kinder Brockhaus“ – sollen außerdem Flüchtlingskindern eine Annäherung an die deutsche Sprache ermöglichen.

„Ergänzt werden die Aktivitäten der Bertelsmann-Zentrale durch eine Vielzahl von Initiativen zur Flüchtlingshilfe in den verschiedenen Firmen und Bereichen des internationalen Medien-, Dienstleistungs- und Bildungskonzerns“, heißt es in der Mitteilung abschließend.

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