Ein kleines Universum der Düfte
Bild: Dinkels
In der Vereinshütte bieten (v. l.) Kerstin Kolitzus, Sabine Garthoff und Werner Terschlüsen vom Förderkreis Wohnen Arbeit Freizeit Holzarbeiten, Kerzen, Marmelade, Schmalz und andere Dinge an, die Besucher zweier Tagesstätten hergestellt haben.
Bild: Dinkels

 „Zartbitter, damit die Schokolade nicht schmilzt“, erläutert die Güterslohern, die ihre Produkte aus Italien bezieht und sich damit zum ersten Mal auf den Gütersloher Weihnachtsmarkt wagt. Sie ist gespannt auf die Resonanz.

„Ein stimmungsvolles Weihnachtsdorf und ein Universum der Düfte“ versprach Bürgermeisterin Maria Unger den Besuchern auf dem Berliner Platz am Donnerstag bei der Eröffnung. Gemeinsam mit Friedrich Flöttmann von der Werbegemeinschaft dankte sie Günter Schnakenwinkel (Bild), der den Markt seit 25 Jahren mit organisiert, jetzt in Diensten von Gütersloh Marketing. Das Musikprogramm auf der Bühne bestritten der Kinderchor der Grundschule Sundern sowie die Kottenbläser.

Von den insgesamt 29 Standbetreibern kümmern sich – wie gewohnt – die meisten um das leibliche Wohl der Besucher. Der Gütersloher Weihnachtsmarkt ist eben erst in zweiter Linie ein Markt zum Bummeln, in erster Linie dient er als Treffpunkt und als Ort zum Innehalten zwischen den Weihnachtseinkäufen. Kinder dürfen derweil auf einem nostalgischen Karussell ihre Runden drehen.

Wechselnd belegt sind eine Kunsthandwerkerhütte und eine Vereinshütte, die den Nutzern kostenfrei zur Verfügung gestellt werden (Hintergrund).

Den Weihnachtsbaum vor dem alten Amtsgericht an der Königstraße haben übrigens die Sparkasse und die Stadtwerke (SWG) gesponsert. Letztere haben gerade eine Reihe von Jubiläen gefeiert, darunter 150 Jahre Gasversorgung in Gütersloh. Die Sparkasse feiert nächstes Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. „Wir nehmen das zum Anlass, uns mit einer zusätzlichen Attraktion auf dem Gütersloher Weihnachtsmarkt bei unseren treuen Kunden zu bedanken“, erklärten SWG-Geschäftsführer Ralf Libuda und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Jörg Hoffend, unisono.

Laut Sponsoren soll die Tanne mit zwölf Metern Höhe der „wahrscheinlich größte Weihnachtsbaum in Gütersloh“ sein. Ob schon jemand nachgemessen hat? Die Schmuckfarben Blau und Grün sind nicht nur die Stadtfarben, sie stehen auch für die Stadtwerke.

Der Weihnachtsmarkt gilt als klimaneutral, weil er mit Ökostrom versorgt wird und die SWG parallel ein Projekt zur CO2-Minderung in einem Entwicklungsland unterstützen.

Öffnungszeiten: montags bis freitags von 11 bis 21 Uhr, samstags von 11 bis 22 Uhr, sonntags von 14 bis 21 Uhr, Heiligabend von 11 bis 13 Uhr.

Vereinshütte

Die Vereinshütte wird von folgenden Vereinen bestückt: bis 1. Dezember: Förderkreis Wohnen Arbeit Freizeit; 2. Dezember: Blindenverein Gütersloh; 3. bis 5. Dezember: Unicef Gütersloh; 6. bis 8. Dezember: Evangelische Kirchengemeinde Region Nord; 9. Dezember: Christuskirche Gütersloh; 10. und 11. Dezember: Griechisch-Orthodoxe Kirchengemeinde; 12. bis 14. Dezember: Verkehrswacht Kreis Gütersloh; 15. Dezember: Förderverein der katholischen Kindergärten St. Marien und St. Elisabeth; 16. Dezember: Elternrat der evangelischen Tagesstätte Feldstraße; 17. bis 19. Dezember: Gütersloher Turnverein; 20. bis 21. Dezember: Achtung für Tiere; 22. bis 24. Dezember: FSV Gütersloh. Auch die Kunsthandwerkerhütte hält wechselnde Angebote bereit.

SOCIAL BOOKMARKS