Eine Theatersaison voller Höhepunkte
Bild: Badekow
Voller Eleganz und Anmut: Das Hamburger Ballett von John Neumeier eröffnet am 14. September die Vier-Jahreszeiten-Reihe.
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Und so kommt es, dass Klein und seine Stellvertreterin in der künstlerischen Leitung, Karin Sporer, die bedeutendsten Schauspielhäuser und Tanzkompanien Deutschlands in Gütersloh gastieren lassen – vom Deutschen Theater Berlin bis zum Hamburger Ballett von John Neumeier.

Gleich zur Eröffnung der Spielzeit gastiert am 10./11. September erneut das Deutsche Schauspielhaus aus Hamburg und zeigt Goethes „Götz von Berlichingen“. Bei ihrem „Kabale“-Gastspiel habe das Ensemble die intime Atmosphäre des neuen Gütersloher Hauses zu schätzen gelernt. „Das ist hier schöner als bei uns“, habe man ihm versichert, so Klein.

Zehn Reihen mit 70 Aufführungen

Dank finanzieller Unterstützung des Bertelsmann-Vorstandsvorsitzenden Hartmut Ostrowski wird das Schauspielhaus Bochum den „Faust“ zeigen (9./10. November). Das Deutsche Theater Berlin ist mit „Woyzeck“ in der Wilson/Waits-Fassung in Gütersloh zu Gast. Mit diesen Theatern strebt Klein ebenso eine langfristige Zusammenarbeit an wie mit den großen Tanzkompanien aus Hannover, Hamburg und Düsseldorf. Operngastspiele wird es von den Theatern aus Detmold („Figaro“), Osnabrück („Don Giovanni“), Münster („La Traviata“) und Hildesheim („Hoffmanns Erzählungen“) geben.

Opern-Abo ist neu

Die Boulevard-Abteilung hält Begegnungen mit Stars bereit. Walter Sittler wird am 4. Dezember einen Kästner-Abend geben, Désirée Nick spielt am 6. März die extravagante Sopranistin Florence Foster Jenkins. Traditionell eröffnet die Junge Deutsche Philharmonie die Meisterkonzerte. Auftritte unter anderem der Russischen Nationalphilharmonie und des Gütersloher Cellisten Nicolas Altstaedt, der mit dem Orchestre National de Lille in der Stadthalle, gastiert, schließen sich an. Zum 85. Geburtstag des Gütersloher Komponisten Hans Werner Henze spielt das Sinfonieorchester Münster dessen 8. Sinfonie.

Insgesamt sind 16 Abonnements aufgelegt worden, darunter auch neue wie das Opern-Abo. Zehn Reihen mit insgesamt 70 Aufführungen im Schauspiel-, Musik- und Tanztheaterbereich werden gespielt. Auch mangelt es nicht an Veranstaltungen, die außerhalb des Abos als „Theater extra“ verkauft werden.

Mehr zum Spielplan der neuen Theatersaison lesen Sie auf der lokalen Gütersloher Kulturseite in der „Glocke“ vom 7. April

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