Einladung zum kostenlosen Klangwandel(n) 
Hören, Flanieren und Staunen: Vom 10. bis 16. August wollen vier von coronabedingten Absagen gebeutelte  Veranstalter den Dreiecks- und den Theodor-Heuss-Platz in Gütersloh mit Klangcollagen teils international bekannter Musiker beschallen.

So ist das, wenn jemand wie der umtriebige Michael Grohe, Grafiker und Veranstalter, sich in und von Coronazeiten nicht unterkriegen lassen will. Allen Lockdowns und Restriktionen zum Trotz kämpft er um jede Kulturveranstaltung.

Für seine jüngste zündende Idee hat er in Kathrin Groth vom Verkehrsverein, Hans-Hermann Strandt von der Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz und Lena Jeckel vom Fachbereich Kultur Gleichgesinnte gefunden. Zusammen haben sie das Projekt „Klangwandel(n)“ auf die Beine gestellt.

Da geht’s lang zum Klangwandel(n): (v. l.) Jürgen Behnke und Kathrin Groth vom Verkehrsverein, Alexa Werner vom Kultursekretariat NRW, Lena Jeckel vom Fachbereich Kultur, Ideengeber Michael Grohe (Parkbad) und Hans-Hermann Strandt von der Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz ziehen an einem Strang.
In der Woche vom 10. bis 16. August, jeweils nach Sonnenuntergang, sind die Künstler in wechselnden Programmen auf dem Dreiecks- und dem Theodor-Heuss-Platz zu hören. Stars wie Sänger Max Mutzke, Hammond-B-3-Spezialistin Barbara Dennerlein, Soullady Hannah Williams, die Alphorn-Virtuosin Eliana Burki, Gospelqueen Siyou ’n’ Hell und die Schweden-Jazzer vom Emil-Brandquist-Trio vertreten die internationale Szene. An Lokalmatadoren sind unter anderem die Dizzy Dudes und die Sazerac Swingers dabei, Ansgar Specht, Schlagzeuger Markus Strothmann und Newcomerbands wie Homebrass.

Wie gesagt, sie werden zu hören, nicht aber zu sehen sein, denn der Clou beim „Klangwandel(n)“ sind die eigens von Jonas Buschsieweke, Ansgar Samson und Henning Strandt zusammengestellten Collagen aus der Musik der Künstler. „Alles schön chillig und loungig“, verspricht Hans-Hermann Strandt. Abgespielt werden die teils thematisch („Space“, „Wasser“, „Fernweh“) geordneten Collagen von zwei Techniksäulen.

Frank Stiller (Lightservice) setzt das Ganze mit passenden Lichteffekten jeden Abend neu in Szene. Als Projektionsfläche nutzt er einschließlich der Bäume jeweils den gesamten Platz.

Flanieren ist angesagt

„Ich verspreche mir davon ein sehr poetisches Erleben“, sagt Grohe. Schließlich verändere Musik die Wahrnehmung, schaffe neue Perspektiven. Was es nun beim Flanieren durch die Klangwelten zu prüfen gilt.

Gütersloh (dop). Bewegung ist bei diesem Projekt entscheidend - daher auch das „n“ hinterm Klangwandel. „Wir wollen nicht wie bei der Woche der kleinen Künste infektionsgefährliche Hotspots schaffen“, stellt Lena Jeckel klar. Daher wird es auch keine Getränke- oder Essensstände geben. „Wir achten die Abstandsregeln“, sind sich die vier Veranstalter, die erstmals ein gemeinsames Projekt auf die Beine stellen, einig. Unterstützt werden sie von Sponsoren und dem Kultursekretariat NRW. Das Programmheft liegt ab Montag, 3. August, bei Gütersloh Marketing sowie in den Geschäften am Dreiecksplatz aus und es steht im Internet zum Download bereit.

www.verkehrsverein- guetersloh.de www.dreiecksplatz-gt.de www.kulturportal-guetersloh.de www.schoenermacher.de

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