Elf Vereine stehen auf der Förderliste
Bild: Herzog
Dariusz Jakubowski, Geschäftsführer und kommissarischer Vorsitzender des Stadtsportverbands, bei der jüngsten Versammlung des SSV.
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Knapp 1,33 Millionen Euro stehen für Gütersloh zur Verfügung. Die Vereine und die Stadt sind nach Angaben des Geschäftsführers Dariusz Jakubowski noch vor Weihnachten über die Empfehlungen informiert worden. Von der Stadt habe man eine Stellungnahme mit ihrem Einvernehmen bis zum 15. Januar erbeten. Der Beschluss im Vorstand sei einstimmig gefasst worden, so Jakubowski. Die Empfehlungen stünden unter dem Vorbehalt der Prüfung durch die Staatskanzlei und die NRW Bank.

Mit 542 212 Euro soll der FC Gütersloh nach wie vor den Löwenanteil für den Neubau einer Begegnungsstätte und sanitärer Anlagen im Heidewaldstadion bekommen. „Dass es notwendig ist, dort etwas zu tun, steht außer Frage“, sagte Jakobuwski am Montag der „Glocke“. Der Vorstand des FCG arbeite solide und habe einen sehr guten Antrag vorgelegt, der fast schon finalisiert sei.

Allerdings beträgt die Fördersumme nun nicht mehr 60 Prozent, sondern die Mindestquote von 50 Prozent. Der städtische Finanzausschuss hatte im Dezember mit dem Stimmen der CDU beschlossen, den städtischen Zuschuss um die Differenz zu erhöhen, so dass die Finanzierung als gesichert gelten kann.

Folgende Vereine sollen nach der Liste des Stadtsportverbands eine Förderung erhalten: 1. Tauchsportclub Gütersloh: Förderquote 70 Prozent, Fördersumme 23 107 Euro. 2. Schützenverein Niehorst: 70 Prozent, 71 033,20 Euro. 3. FC Gütersloh: 50 Prozent, 542 212 Euro. 4. Gütersloher Turnverein: 45 Prozent, 250 182 Euro. 5. Post SV Gütersloh: 70 Prozent, 27 028,37 Euro. 6. Tennisclub Gütersloh 71: 70 Prozent, 37 162,65 Euro. 7. Gütersloher Schützengesellschaft von 1832: 50 Prozent, 22 909,85 Euro. 8. Sportvereingung Arminia von 1918: 65 Prozent, 92 625 Euro. 9. Schützenverein Kattenstroth: 50 Prozent, 32 360,74 Euro. 10. Gütersloher Tennisclub Rot Weiß: 45 Prozent, 190 558,46 Euro. 11. TTC Tennis Turnier Club: 50 Prozent, 33 115,29 Euro. Dem Stadtsportverband liegen keine weiteren Anträge vor.

Auf der Priorisierungsliste nimmt der FCG Platz drei ein. Davor rangieren der Tauchsportclub Gütersloh, der laut Jakubowski dringend einen neuen Kompressor benötigt, sowie der Schützenverein Niehorst, dessen Schießstand von der Polizei zurzeit nur geduldet werde.

In die Förderliste aufgenommen wurden mit je 45 Prozent des Antragsvolumens auch der Gütersloher Turnverein, der mit seiner Geschäftsstelle umziehen will, und der Gütersloher Tennisclub Rot Weiß, der die Haver-Tennishalle an der Fröbelstraße übernehmen und sanieren will. Beim GTC müssen die Mitglieder in einer Versammlung am 15. Januar zustimmen. Beide Anträge stehen noch unter dem Vorbehalt der Zulässigkeit. Ausnahmsweise sei nach Rücksprache mit dem Ministerium auch eine Förderung von etwas weniger als der Mindestquote von 50 Prozent möglich, so Jakubowski.

Dem Stadtsportverband lägen keine weiteren Anträge vor, sagte der Geschäftsführer und kommissarische Vorsitzende. Die Empfehlungen seien nach der Dringlichkeit, der Nachhaltigkeit und der Vereinsgröße ausgesprochen worden. „Ich denke, dass wir damit Ruhe in die Gütersloher Vereinslandschaft bekommen“, sagte Jakubowski.

Gerhard Feldhans, Vorsitzender des städtischen Sportausschusses, sagte auf Anfrage, er strebe an, zeitnah das Benehmen der Gemeinde herzustellen. Er könne sich beispielsweise eine Sitzung am 14. Januar vorstellen. Das Gremium solle sich schon noch einmal damit beschäftigen.

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