Enten-Rennen zieht Familien an die Dalke
Borgelt
Start an der Dalkeinsel: Die Zuschauer schickten rund 2500 gelbe Gummi-Enten in den Wettbewerb des Kinderschutzzentrums.
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Das 7. Entenrennen erweist sich als Großveranstaltung für Familien.  Sabine Kliem und weitere Mitarbeiterinnen vom Kinderschutzzentrum organisierten es mit einem bunten Rahmenprogramm. Die Organisation benötigt die Erlöse aus der Veranstaltung für ihren laufenden Betrieb. Um ihn aufrecht zu erhalten, müssen jährlich 30 000 Euro erwirtschaftet werden. Im vergangenen Jahr erzielten sie mit dem Entenrennen Erlöse von mehr als 8000 Euro. Eine Ente mit „Geschwisterente“, die nicht aufs Wasser gesetzt wird, kostet vier Euro. Weitere Einnahmen werden durch den Verkauf von Speisen und Getränken erzielt.

Spannender Renn-Verlauf

Der stellvertretende Bürgermeister Matthias Trepper gab das Startsignal für das Rennen. „Ein Zehnerpulk hat sich abgesetzt. Die Nummern sind schwer zu erkennen“, kommentieren Michael Stallmann von der Tanzschule Stüwe-Weissenberg und Udo Dommermuth von der „More Music Corporation“ wenig später. Mit dem Mikrofon in der Hand folgten sie den Renn-Enten. Die Strömung ist schnell, der „gelbe Teppich“ bewegt sich zügig Dalkeabwärts. Es wird das schnellste Rennen in der siebenjährigen Geschichte der Veranstaltung. Ein Ast sprengt den vorderen Block der Enten auseinander. Zwei Gummitiere bleiben zunächst hängen. Jetzt schwimmt eine Zweiergruppe voran. „Da kann noch viel passieren“, wissen die Moderatoren. Im letzten Teil der sechshundert Meter langen Rennstrecke hängen viele Äste im Wasser. Noch immer ist keine Ziffer auf den Tierchen zu erkennen, die sich vorn abgesetzt haben.

Sieger-Ente gehört George Celik

Erst im Ziel steht die Siegerin fest: Nummer 2667 ist in diesem Jahr die schnellste Ente. Sie gehört dem fünfjährigen George Celik. Vater Ferid Celik hat die Enten für seinen Sohn und seine dreijährige Tochter Lilya gekauft. Jetzt können Vater und Sohn, vielleicht auch die ganze Familie, drei Tage nach Berlin reisen. Klaus Brandner spendete den ersten Preis. Der zweite Preis, ein Rundflug der Gesellschaft Flughafen Bielefeld für Ente Nummer 725 und der dritte Preis, ein Sessel der Carina Polstermöbel für Ente Nummer 711 werden nachgereicht.

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