Erfahrener Kapitän am Realschul-Ruder
Bild: Kröger
Mit Blumen und einer Schultüte wurde Lutz Hamann als neuer Rektor  an der Freiherr-vom-Stein-Realschule begrüßt-
Bild: Kröger

 Zu Schnittchen und Kaffee wurde in die Mensa geladen, um dem Rektor, der sich  in den vergangenen vier Wochen schon mit seiner neuen Umgebung vertraut gemacht hat, offiziell in sein Amt einzuführen. Ein erfolgreicher Werdegang liegt bereits hinter ihm.

Geboren wurde Hamann in Versmold, wo er mit Frau und Tochter lauch ebt. Bereits 2008 war er an der Elly-Heuss-Knapp-Realschule als Konrektor tätig. Seine erste Schulleitertätigkeit erfüllte er von 2012 bis Ende Januar 2014 an der Ernst-Barlach-Realschule in Rheda-Wiedenbrück.

„Der alte Kapitän hat ein Dampfschiff hinterlassen. Nun ist der neue Kapitän an Bord, um die bunten und vielfältigen Gäste zu betreuen und durch das derzeit unruhige Fahrwasser sicher zu leiten“, betonte Roland Thiesbrummel, Fachbereichsleiter Jugend und Bildung der Stadt Gütersloh, anlässlich des Schulleiterwechsels und der derzeitigen Situation. Denn auf Lutz Hamann wird einiges zukommen: Der gebundene Ganztagsunterricht, der gestaltet und umgesetzt werden muss, die heterogene Schülerlandschaft und die stärkere Einbindung externer Partner. Da sich der Pädagoge bewusst darüber ist, dass bei vielen die Tendenz zur Gesamtschulen gehe, hat er bereits alle vier Grundschulen im Umkreis besucht, um eine engere Zusammenarbeit zu fördern. Hamann geht es darum, frühen Kontakt mit den Eltern der Grundschulkinder aufzunehmen und die erfreuliche Entwicklung der Anmeldezahlen an der Freiherr-vom-Stein-Realschule noch voranzutreiben.

 „Als Lehrer ist er ein beliebter Ansprechpartner“, erklärte Fritz-Otto Husemann, der die offizielle Amtseinführung vorgenommen hat, mit. Genau das ist auch Hamanns Absicht. Seine Antwort auf die oft gestellte Frage, wieso er diesen Job überhaupt mache: „Weil ich mich mit Kindern und Jugendlichen auseinandersetzen möchte, schließlich sind sie unsere zukünftige Gesellschaft“. Verbesserte Tafelbilder und neue Unterrichtsmethoden sind seiner Meinung nach nicht genug, um die Schüler zu erreichen. Ein direkter Kontakt sei wichtig, und die Freiherr-vom-Stein-Realschule stelle in ihrer Größenform die ideale Basis dafür dar.

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