Fahne ziert Domizil der Werkfeuerwehr
Bild: Eickhoff
Räumlichkeiten und Ausstattung der neuen Wache präsentierte am Sonntagmorgen Christian Diederichs.
Bild: Eickhoff

Am Sonntagmorgen fand unter Beteiligung zahlreicher Gäste die Einweihung statt.Knapp ein Jahr hatten die Handwerker das Sagen. Jetzt präsentierte sich ein schmucker Neubau. Pünktlich zum 80. Geburtstag der Werkfeuerwehr übernahmen die Feuerwehrleute des Unternehmens das Gebäude. Auf insgesamt 1260 Quadratmetern können sich nun die 43 aktiven Mitglieder förmlich austoben, Fahrzeuge rangieren oder Übungen abhalten. Die neu errichtete Feuerwache bietet auf 950 Quadratmetern nicht nur Platz für die vier Einsatzfahrzeuge und zwei Schmutzwasser-Kreiselpumpen, auch die sechs hauptamtlichen Mitarbeiter finden dort ideale Bedingungen für ihr Tun vor. So wie Brandmeister Konstantinos Tsirogiannis, der sich um die Wartung der Feuerlöscher in dem Unternehmen ebenso kümmert wie um die Rauchmelder und andere Komponenten der Brandmeldeanlagen. Auch die Wartung der Sprinkleranlage in den Betriebsgebäuden gehört zu seinen Aufgaben. In der Werkstatt kann er dieses nun unter optimalen Voraussetzungen erledigen. Untergebracht sind in der Feuerwache ferner ein Schulungsraum, ein großes Büro sowie weitere Räume zum Waschen der Einsatzkleidung oder zum Reinigen der Atemschutzgeräte. Die sechs Frauen, die in der Werkfeuerwehr tätig sind, haben nun auch eine eigene Umkleide sowie eigene Sanitärräume.

Team auch außerhalb des Betriebs im Einsatz

Geplant wurden die Räumlichkeiten von der hauseigenen Bauabteilung unter Leitung von Vitali Hecht. Der Bauingenieur hatte im Vorfeld zusammen mit den Verantwortlichen der Werkfeuerwehr und der Firmenleitung auch die Renovierung des vorhandenen Gebäudes geprüft. „Aus Kostengründen haben wir uns aber schnell für einen Neubau entschieden“, so Hecht am Rande der Eröffnung am Sonntagvormittag. Uwe Theismann begrüßte als Leiter der Werkfeuerwehr zur Einweihung zahlreiche Gäste. Anschließend dankte Dr. Markus Miele den Kameradinnen und Kameraden im Namen der Geschäftsleitung für „ihr großes Engagement zum Schutz der Menschen, die bei Miele arbeiten und für die vielen Stunden, die Sie dafür aufwenden“. Auch die Erste Beigeordnete der Stadt Gütersloh, Christine Lang, und der stellvertretende Kreisbrandmeister Udo Huchtmann würdigten die Verdienste der Mannschaft. Nicht selten wird die Miele-Werkfeuerwehr auch zur Unterstützung der kommunalen Feuerwehr außerhalb des Firmengeländes gerufen. Und zum 80-jährigen Bestehen überreichte Miele-Chef Dr. Reinhard Zinkann der Werkfeuerwehr ein besonderes Geschenk seiner Familie: eine eigene Fahne, die am Sonntag gesegnet wurde. Weitere Bilder unter www.die-glocke.de

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