Frank Johannhörster zielstrebig König
Bild: Steinecke
Frank Johannhörster ist neuer Regent der St.-Hubertus-Schützen.
Bild: Steinecke

Er regiert mit seiner Königin Adona Schabinska. Bevor es am Pfingstmontag „unter die Stange“ ging, hatten sich die Hubertusschützen bei Ralf Pollmeier auf dem Hof zur Heiligen Messe, dem gemeinsamen Frühstück und den Ehrungen getroffen. Mit dem silbernen Verdienstkreuz wurden Ursula Franz, Jörg Treptau und Hans-Dieter („Minzi“) Wickord ausgezeichnet. Für seinen besonderen Einsatz bekam Josef Schmerling, der ab 1998 fünf Jahre lang der erste Brudermeister war, von Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz überreicht. Zu den Gratulanten gehörte auch Miss St. Huberta 2013. Den Titel hatte sich die Frauenriege anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens ausgedacht.

 Am Samstagabend hatten sich 45 von 100 Mitgliedern zum Schießen auf die Krone angemeldet. Gegen 21 Uhr fiel die Trophäe nach zwei Stunden schließlich an Eva Walljasper. Damit hatte die 62-Jährige ein perfektes Timing hingelegt: „Ich habe zwischendurch gar nicht mitgeschossen und bin etwas essen gegangen.“ Für gute Unterhaltung auf dem Hof Pollmeier sorgten Heinz-Josef Flötotto und Karl-Heinz Gehle. Das Duo ließ mit einer Witzparade auf feinstem Platt das Regenwetter schnell vergessen.

Bösewichte im Viehtriebanhänger

Traditionell wurden die „Bösewichte des Jahres“ abgestraft. Für ihre Vergehen landeten Willi Heitmann, Hermann „Hubert“ Walljasper, Walter Tönsfeuerborn und Wilhelm Gertoberens im Viehtriebanhänger.

 Auch Frank Johannhörster legte ein perfektes Timing an den Tag. Nachdem sich Ralf Rettig die Krone (16. Schuss), Bastian Siekaup den Apfel (20.), Thorsten Flötotto das Zepter (71.), Roland Sagemüller den Eierorden (81.) und Wolfgang Franz den rechten Flügel (121.) gesichert hatten, trat Johannhörster im Alleingang an. „Wer jetzt einen Schuss wagt, sollte sich auch ein bisschen sicher sein“, erklärte der erste Brudermeister Rainer Peters. Und Frank Johannhörster war sich absolut sicher. Zielstrebig bearbeitete er den Holzvogel. Mit dem 156. Schuss sicherte er sich zunächst den linken Flügel. Nach dem erfolgreichen Endspurt ließ sich der gebürtige Avenwedder gemeinsam mit seiner 31-jährigen Königin feiern.

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