Frühlingsauftakt nach Maß gelungen
Bestens besucht war das Frühlingsfest in Gütersloh.

Vater Klaus hält derweil am sicheren Boden die Stellung. Höhenangst? „Nein“, sagt Robin Höltermann völlig unbeeindruckt, als auch er wieder festen Boden unter den Füßen spürt. „Einfach super“ sei der Ausflug gewesen. Miele, der Teutoburger Wald – bei klarer Luft herrschte eine fantastische Fernsicht. Nur vom Turm der Telekom hätte man noch weiter gucken können.

Der Korb des Hubsteigers ist am Sonntag wohl der einzige Ort in der Gütersloher Innenstadt gewesen, wo es nicht nur wegen der Höhe luftig war. Der Frühlingsauftakt nach Maß mit trockenem und sonnigem Wetter zog die Besucher aus Gütersloh und aus der Region in Massen in die Innenstadt. Sie nutzten die Gelegenheit, Sonntagsspaziergang und Einkaufsbummel miteinander zu verbinden. Der erste verkaufsoffene Sonntag bescherte den Einzelhändlern auch rege Frequenz in den Geschäften. Bis hinter die Bibliothek waren selbst Fahrradstellplätze knapp.

Die Gartenanlage auf dem Berliner Platz, eigentlich die Attraktion des Frühlingsfestes, ließ sich nur von oben uneingeschränkt genießen. Die Besucher versperrten den Blick. Aber auch an anderen Stellen im Stadtgebiet gab es am Sonntag reichlich zu sehen. Mit frischem Grün konnten sich Gartenfreunde beim Gärtnermarkt auf dem Kolbeplatz versorgen. Korbflechter, Besenbinder und Seiler zeigten ihr handwerkliches Können. Dazu tanzten bei Klingenthal die deutschen Meister im Hip-Hop. Die Japan-Hilfe sammelte Spenden mit einem Didgeridoo der besonderen Art.

Am Stadtmuseum gaben sich blank gewienerte historische Unimogs ein Stelldichein. Vor der Martin Luther-Kirche zog nicht nur der Hubsteiger die Blicke auf sich. Professionelle Baumkletterer zeigten vor allem jüngeren Besuchern ihre Technik. Derweil ging es in der Kirche bei einer Ausstellung der Vereinigten Evangelischen Mission um das aktuelle Thema Klimaveränderung und -schutz. Am Dreiecksplatz wehten 50 bunte Fahnen. Bildergalerie

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