Für mehr Sicherheit an der Sundernstraße
Bild: Dinkels
Für einen Radweg auf der Südseite der Sundernstraße müssten Birken gefällt und Grunderwerb getätigt werden. Die Verwaltung möchte darauf verzichten. An der Eimerheide (Bild) ist eine Querungshilfe vorgesehen.
Bild: Dinkels

Jetzt will die Verwaltung einen neuen Anlauf unternehmen. Damals verfolgten die Plattform-Partner CDU, Grüne und UWG gemeinsam das Ziel, die Situation für Radfahrer und Fußgänger sicherer zu machen. Ein Beschluss erfolgte jedoch zu einzelnen Punkten mit wechselnden Mehrheiten unter Einbeziehung von SPD und BfGT.

Konkret wurden damals eine Querungshilfe auf Höhe der Einmündung Eimerheide sowie ein Radweg auf der südlichen Seite bis zur Spexarder Straße beschlossen und dort die Anlage eines Kreisverkehrs befürwortet. Die Kosten für den Rad- und Gehweg wurden auf 400 000 Euro beziffert. Erwartet wurde eine Förderung vom Land in Höhe von 60 Prozent der Kosten. Für den Ausbau hätte Grunderwerb getätigt werden und ein Großteil der an der Sundernstraße gepflanzten Birken weichen müssen.

Mangels Förderzusage hat die Verwaltung laut einer Vorlage für den Planungsausschuss am Dienstag, 25. April, 17 Uhr, im Sommer vergangenen Jahres noch einmal das Gespräch mit der Bezirksregierung gesucht. Wie die Technische Beigeordnete Nina Herrling berichtet, wurde der Stadt dabei eine kurzfristige Förderzusage avisiert – unter der Maßgabe eines veränderten Konzepts und des Verzichts auf Grunderwerb.

Die überarbeitete Planung sieht jetzt vier Querungshilfen auf Höhe der Einmündungen Eimerheide / Amtenbrinksweg, Heinrich-Heine-Weg / Julianenstraße, Theresienweg und Ulrikenweg. vor. Von den Querungshilfen sollen auf der südlichen Seite der Sundernstraße Verbindungswege zu den Straßen- und Wegeeinmündungen angelegt werden. Auf einen durchgehenden Radweg wird verzichtet. Grunderwerb ist auch nicht notwendig. Lediglich bei zwei Querungshilfen müssten Bäume weichen. Auf der Nordseite sollen die bisher nicht ausgebauten Wegeflächen verbreitert werden. Das führe zu mehr Komfort für die Nutzer, heißt es.

„Die Querungen, die auch von Anliegern in der Vergangenheit eingefordert wurden, stellen einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit dar“, heißt es in der Ausschussvorlage. Der Ausbau stehe auch im Einklang mit einem neuen Wohngebiet südlich der Sundernstraße. Kosten werden nicht angegeben. Die Planung soll im Ausschuss näher erläutert werden.

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