Gemeinsame Aktionswoche gegen Rassismus
Bildd: Dresmann
Das prall gefüllte Programm der Aktionswochen gegen Rassismus präsentieren (v. l.) Thomas Hellmund (Awo), Jörg Teckemeier (Fachbereich Jugend & Bildung), Sophie Brzezinski (Awo), Bürgermeister und Schirmherr Hennig Schulz sowie der städtische Integrationsbeauftragte Frank Mertens.
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Unter das Motto „Gütersloh für alle“ hat die Lenkungsgruppe zur Organisation der zweiten lokalen Aktionswoche die Veranstaltungsreihe gestellt. „Es geht nicht um den erhobenen Zeigefinger oder darum, Missstände aufzudecken“, erklärt Hellmund. Vielmehr freuen er und seine Awo-Kollegin Sophie Brzezinski sich über das breite Netzwerk an beteiligten Partnern und Institutionen. Elf – und damit drei mehr als im Vorjahr – sind auf der Rückseite des Programmhefts zu finden. Darin zusammengestellt sind zwölf Veranstaltungen.

Mangelnder Respekt

Den Auftakt macht ein Vortrag unter dem Titel „Rassismus – Was ist das überhaupt?“ in den Räumlichkeiten der Arbeiterwohlfahrt an der Königstraße. Die Awo übernimmt die Koordination der Reihe und ist zugleich Gastgeber mehrerer Veranstaltungen. Stolz sind alle Beteiligten, unter ihnen auch Frank Mertens

Das Programmheft liegt in allen beteiligten Einrichtungen aus und ist auf der Seite der Awo-Fachdienste für Migration und Integration zu finden: www.awo-fachdienste-mirgration.de
als kommunaler Integrationsbeauftragter und Jörg Teckemeier vom städtischen Fachbereich Jugend und Bildung, auf die Hauptveranstaltung. Ausgerichtet beim assyrischen Mesopotamien-Verein an der Sedanstraße, geht es am Donnerstag, 21. März, um Rassismus in Deutschland. Als Rednerin wird Professor Dr. Nivedita Prasad von der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin vor Ort sein. Dass eine breite Öffentlichkeit für das Thema Rassismusbekämpfung in Gütersloh wichtig ist, betont Schirmherr und Bürgermeister Henning Schulz. Er erklärt, dass er immer wieder einen mangelnden Respekt gegenüber Mitbürgern mit Migrationshintergrund feststellen könne. Daher „ist es mir leicht gefallen, die Schirmherrschaft zu übernehmen“, betont Schulz im Pressegespräch.

Weitere Mitstreiter sind willkommen

Mit am Programm wirken außer dem Arbeitskreis Asyl und Amnesty International mit dem assyrischen Mesopotamien Verein und dem islamischen Zentrum Gütersloh auch zwei Migrantenorganisationen. „Es dürfen gerne noch viele mehr werden“, sagt Hellmund und verbindet die Aussage mit einer Einladung für die nächsten Gütersloher Aktionswochen gegen Rassismus.

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