Grundstein für die Verwaltung gelegt
Bild: Dinkels
Zeitkapsel versenkt: (v. l.) die Dachdecker Denis Rehwinkel und Udo Lieder, Polier Andreas Schlief, Architekt Reinhard Michel und Pfarrer Michael Frentrup steckten die Kapsel mit den Zeitdokumenten in eine Wand im künftigen Foyer des Neubaus.
Bild: Dinkels

Nachdem die Zeitkapsel eingemauert war, zogen die Gäste schnell um ins warme Begegnungszentrum nebenan.

Die Grundsteinlegung sei ein guter Zeitpunkt, innezuhalten und um Gottes Segen zu bitten für alle, die am Neubau beteiligt seien, sagte Pfarrer Michael Frentrup, Vorsitzender des Presbyteriums. „Ein Haus voller Leben soll entstehen, in dem gelebt und gearbeitet wird, in dem gelacht und geweint wird und in dem gebetet wird“, wünschte der Pfarrer. Gott möge allen Beteiligten die Kraft und die Aufmerksamkeit geben, dass der Neubau gelinge.

2,2 Millionen Euro lässt sich die Kirchengemeinde den Neubau der Verwaltung mit der Adresse Kirchstraße 16 a kosten. Das Erdgeschoss wird die Büros der Gemeinde, die Mitarbeitervertretung sowie die Evangelische Stiftung aufnehmen. Vom Verwaltungstrakt, der etwa 300 Quadratmeter groß und ebenerdig zu erreichen sein wird, ist eine Anbindung zum Haus 14 a vorgesehen. Die Gebäude 14, 14 und 16 a gruppieren sich um einen Hof.

In den Obergeschossen des Neubaus entstehen neun altengerechte Mietwohnungen mit Größen zwischen 60 und 82 Quadratmetern. Erschlossen werden sie ebenfalls barrierefrei über einen Aufzug. Die Loggien können mit Glasschiebeelementen zu Wintergärten umfunktioniert werden. Drei Dachgeschosswohnungen werden sich mit Galeriebereichen über zwei Ebenen erstrecken.

Der gesamte Neubau wird als Energieeffizienzhaus errichtet und über Kraft-Wärme-Kopplung versorgt. Ein gasbetriebener Generator im Keller erzeugt Strom für das Gebäude. Die dabei entstehende Wärme wird für die Beheizung genutzt. Bereits fertig ist das Kellergeschoss. Gegossen wurden zuletzt die Stahlbetonstützen für das Erdgeschoss. Es folgt das Mauerwerk, dass später verklinkert wird.

Die Zeitkapsel wurde am Dienstag in eine Wand zwischen dem Foyer und dem Bürotrakt eingemauert. Sie enthält die Urkunde zur Grundsteinlegung, die Jahreslosung 2013, die Gemeindekonzeption 2012, den Presbyteriumsbeschluss, Gemeindebriefe, die Gütersloher Tageszeitungen, Faltblatt und Visitenkarte des Architekten Reinhard Michel sowie einen Satz aktueller Geldmünzen. „Ich möchte es nicht zu lang machen“, versprach Kirchmeister Ulrich Roth wegen der Kälte. Die Gäste dankten es ihm und zogen nach der kurzen, aber würdevollen Feier zum Kaffee ins Begegnungszentrum um.

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