Hagedorn-Mitarbeiter tanzen „Jerusalema“
Vor der Zentrale des Abbruch-Unternehmens Hagedorn an der Werner-von-Siemens-Straße haben am Mittwoch die Mitarbeiter Aufstellung genommen und sich an der Jerusalema Dance Challenge beteiligt.

 Am Mittwochnachmittag sind rund 60 Mitarbeiter auf dem Parkplatz vor der Firmenzentrale angetreten, haben kurz die Schritte einstudiert und dann gleich losgelegt. Per Drohne wurde der Tanz gefilmt und das Ergebnis abends ins Internet gestellt. Mit dem Erfolg, dass in kürzester Zeit fast 5000 Aufrufe des Videos erfolgten. Mittlerweile ist der Beitrag auch auf Youtube zu sehen.

„Das war einerseits ein Riesenspaß“, sagt Marketingleiterin Judith Roderfeld. „Andererseits wollten wir damit aber auch unsere Solidarität für alle systemrelevanten Helfer in der Corona-Krise zeigen und ein bisschen dazu beitragen, die bei vielen trüb gewordene Laune aufzuheitern.“ Weil nicht alle Mitarbeiter vor Ort waren, haben sich einige auf einer Baustelle daran beteiligt – indem sie die Bagger tanzen ließen.

Bei der „Jerusalema Dance Challenge“ ist eben Kreativität gefragt. Nicht von ungefähr wetteifern mittlerweile hunderte von Tanz-Videos im Netz um Aufmerksamkeit. Das hat sich der südafrikanische Künstler und DJ Master KG (Kgaogelo Moagider) wohl nicht träumen lassen, als er das Lied Ende 2019 herausbrachte. Es sollte nur ein Gute-Laune-Song für die Kinder Südafrikas sein. Wobei mit „Jerusalema“ ein spiritueller Ort gemeint ist, ein Ort, „an dem man Frieden findet, an dem es keine Sorgen, sondern nur Glück und fröhliche Menschen gibt“, erklärte Master KG.

Der Gedanke scheint vielen zu gefallen – genauso wie der Sound des Ohrwurms und die Lebensfreude in den Videos. Deshalb animieren die Akteure auch andere zum Mitmachen: „Wir haben dem Autohaus Mense und der Reifenhandlung Kuzka eine Aufforderung zur Challenge geschickt“, verrät Roderfeld. Mal sehen, wer noch alles in Gütersloh tanzt.

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