Integrationsbetrieb bezieht Neubau
Bild: Dinkels
Schon im August will die gemeinnützige Dalke GmbH ihren Neubau an der Nikolaus-Otto-Straße beziehen. Entsprechend reger Betrieb herrscht in diesen Tagen auf der Baustelle.
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Weitere Flächen hat die Stadt vergeben. Am Bahndamm hat das auf Solaranlagen spezialisierte Gütersloher Elektrounternehmen Obeloer bereits eine neue Halle samt Solaranlage gebaut. Eine weitere Fläche hat der Zimmereibetrieb Wannhoff erworben.

Eine 4000 Quadratmeter große Fläche im Anschluss an die Dalke GmbH teilen sich zwei Firmen. Die Vergabe erfolgte unlängst im Grundstücksausschuss. Der Kauf ist nach Angaben aus dem Rathaus jedoch noch nicht beurkundet. Noch frei sind laut Margarethe Schulz vom Fachbereich Immobilienmanagement zwei Grundstücke mit insgesamt 14 000 Quadratmetern Fläche.

„Wir wollen unsere Arbeitsabläufe optimieren“, sagte Uwe Geisler, mit Jürgen Dahlke Geschäftsführer des Integrationsbetriebs Dalke, der „Glocke“. Am bisherigen Standort, der ehemaligen Molkerei Strothmann an der Brockhäger Straße, sei das nicht mehr möglich. „Dort sind wir jetzt seit 25 Jahren. Der Standort hat sich überlebt.“ Auf drei Ebenen mit Fahrstuhl lasse sich die Montage nicht optimieren.

In der Firma arbeiten Menschen mit und ohne psychische Behinderung auf knapp 60 Arbeitsplätzen Seite an Seite. Der Betrieb montiert als Dienstleister Teile etwa für Miele und zwei Photovoltaik-Kunden. Einen weiteren Standort hat die 1981 gegründete Firma an der Carl-Zeiss-Straße. Der Umsatz beläuft sich gegenwärtig auf rund zwei Millionen Euro. Ziel sei es, den Status als Integrationsbetrieb zu wahren und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich zu sein, erklärte der Geschäftsführer.

Der Neubau an der Nikolaus-Otto-Straße solle schon im nächsten Monat bezogen werden. Entsprechend reger Betrieb herrscht zurzeit auf der Baustelle. Der Standort an der Brockhäger Straße, für den man vor zwei Jahren schon eine Kündigung erhalten habe, soll aber laut Geisler noch nicht sofort aufgegeben werden.

Für den Neubau nach Plänen des Gütersloher Architekten Friedrich-Wilhelm Schröder wurde ein 6000 Quadratmeter großes Grundstück von der Stadt erworben. Er umfasst rund 2000 Quadratmeter für Lager und Fertigung sowie einen Verwaltungstrakt mit Funktionsräumen. Die Fertigung erfolgt auf einer Ebene, was eine wesentliche Verbesserung gegenüber dem Altstandort darstellt. „Wir haben zukunftsorientiert gebaut mit viel Tageslicht“, sagt Geisler auch mit Blick auf energetische Komponenten. Auf dem Dach steht eine Solaranlage. „Die gehört aber nicht uns, wir haben das Dach an GT Solar verpachtet.“

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