Internationales Abitur geht an den Start
Bild: Bitter
Der Weg zum Internationalen Abitur am Evangelisch Stiftischen Gymnasium ist frei: (v. l.) der Vorsitzende des Kuratoriums, Fritz Husemann, Oberstudiendirektor Friedhelm Rachner, der Förderer Christoph Mohn und der Koordinator im Schulkollegium, Marcus Kühle.
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Als Hauptförderer des Studienangebots in Form des Internationalen Abiturs tritt die Reinhard-Mohn-Stiftung mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Christoph Mohn auf. Rund 25 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen elf und zwölf werden ab dem Schuljahr 2014/15 fast ausschließlich in englischer Sprache unterrichtet. Abschlussprüfungen werden weltweit einheitlich auf Englisch absolviert. Um das Diplom am ESG zu erwerben, müssen die Fächer Deutsch, Englisch, Spanisch, Geschichte, Biologie, Mathematik und Musik belegt werden. 17 Lehrerinnen und Lehrer haben an Fortbildungen in Berlin, Brüssel, Zürich und Oxford teilgenommen. Marcus Kühle wirkt im Kollegium als Koordinator.

Chancengerechtigkeit für Kinder angestrebt

Christoph Mohn nennt die Zertifizierung einen erfreulichen Tag für die Reinhard-Mohn-Stiftung und einen Meilenstein auf dem Weg zum Internationalen Abitur. Er hoffe, dass den Schülern danach „die Welt noch ein wenig weiter offen steht.“ Als Schwerpunkt der Stiftung seines Vaters sieht er, eine Chancengerechtigkeit für alle Kinder im Bildungsbereich herzustellen. Das Internationale Abitur schließe soziale und kulturelle Elemente mit ein und bedeute für Gütersloh einen Standortfaktor, sagte Mohn. Er lobte „die exzellente Zusammenarbeit mit Oberstudiendirektor Friedhelm Rachner“ und versprach, die Lernkurven engagiert zu begleiten. Mohn: „Wir wollen Erkenntniswerte haben.“

Baustein hinzufügen

Der Schulleiter bedankte sich: „Ohne die finanzielle Unterstützung der Reinhard-Mohn-Stiftung könnten wir das IB-Programm an unserer Schule nicht fast zum Nulltarif anbieten.“ Der Vorsitzende des Kuratoriums am ESG, Fritz Husemann, erinnerte daran, schon bei der Auswahl des Schulleiters Friedhelm Rachner habe sich das ESG dessen Erfahrungen mit der Internationalität zunutze gemacht. Husemann: „Wir wollten das ESG nicht umkrempeln, sondern einen Baustein hinzufügen und auf jeden Fall die Schulgeldfreiheit erhalten. Dafür danken wir dem Förderer Christoph Mohn.“

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