Investoren bauen 21 Wohnungen
Bild: Dünhölter
Der ehemalige Nachtclub an der Berliner Straße 213 (rechts) wird abgerissen. Das Haus Nummer 215 (links) bleibt stehen. Auf der Fläche im Vordergrund sollen Wohnungen gebaut werden.
Bild: Dünhölter

 „Es ist ein Fass ohne Boden. Das kann man besser abreißen.“ Ursprünglich war geplant, dass 1953/54 errichtete Gebäude der damaligen Bäckerei Teismann zu sanieren.

Der Nachteil: Das alte Haus genoss Bestandsschutz. So nah an der Bundesstraße dürfe kein Neubau errichtet werden, so Neumann. Daher werde man dort eine Grünfläche anlegen.

Wie berichtet, sollen auf dem geräumten Gelände im hinteren Bereich Mietwohnungen errichtet werden. Nach Angaben von Neumann, der das Projekt mit seiner Firma T.R. Neumann Bau und mit zwei namentlich nicht genannten Investoren vorantreibt, sind zwei mehrgeschossige Gebäude mit zwölf beziehungsweise neun Wohnungen geplant.

Die Bauanträge seien seitens der Stadt bewilligt. Geplant seien Wohnungen mit Größen zwischen 45 und 75 Quadratmetern. Dafür gebe es in Gütersloh eine große Nachfrage, sagte Neumann. Die Gebäude würden verklinkert und erhielten Satteldächer. „Es sollen ansehnliche Häuser werden. Wir freuen uns auf das Projekt“, sagte Neumann. „Wir werten das Grundstück auf.“ Das hat eine Gesamtfläche von rund 4000 Quadratmetern.

Zu den Kosten äußerte Neumann sich nicht. Aus der Nutzfläche von rund 1350 Quadratmetern lässt sich aber schon schließen, dass es sich um ein Millionen-Projekt handelt. Die Bauherren wollen außerdem einen Spielplatz anlegen. Die heutige Parkplatzfläche an der Bundesstraße soll gepflastert werden. Die Bäume blieben stehen, sagte Neumann.

Erhalten bleiben soll auch das Nachbargebäude Berliner Straße 215 mit der Shisha-Bar. Es werde aber gedämmt und neu verkleidet, sagte der Bauherr. Er und seine Partner hatten die Grundstücke 2016 erworben. Mit den Bauarbeiten soll begonnen werden, sobald der Bericht des Kampfmittelräumdienstes vorliege, sagte Neumann. Der hatte das Gelände Anfang der Woche untersucht.

Wie die „Glocke„ berichtete, möchte die Stadtverwaltung prüfen, ob auch auf der anderen Seite der Bundesstraße 61 auf dem Gelände der insolventen Firma Brüggershemke und Reinkemeier Geschosswohnungsbau umgesetzt werden kann.

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