Isselhorsterin von zwei Räubern überfallen
 Die Polizei bittet um Zeugen-Hinweise zum Überfall auf die 59-jährige Isselhorsterin, die am Donnerstag von zwei Maskierten in ihrem Haus ausgeraubt wurde.

Im Wohnzimmer trafen sie auf die Bewohnerin. Einer hielt ihr eine Pistole vor, und sie forderten Geld. Die Frau händigte einen laut Polizei geringen Geldbetrag aus. Dann wurde sie an den Händen gefesselt. Die Eindringlinge durchsuchten das Haus und flüchteten danach zu Fuß durch die Siedlung in Richtung Haller Straße. Die Polizei vermutet, sie könnten ihre Flucht mit einem Auto fortgesetzt haben.

 Die Frau informierte einen Nachbarn und die Polizei. Sie erlitt durch die Fesselung leichte Verletzungen an den Armen. Die Polizei sucht dringend Zeugen. Einer der Räuber hat eine schlanke Statur und ist etwa 1,80 Meter groß. Er trug eine Maske, die nur die Augenpartie frei ließ. Er soll nicht älter als 30 Jahre sein und akzentfrei Deutsch sprechen. Er war dunkel gekleidet und trug einen Rucksack. Außerdem hatte er eine Pistole bei sich, zu deren Echtheit und Beschaffenheit die Polizei keine Angaben machen kann.

Der zweite Mann ist kleiner und kräftiger als sein Komplize. Er trug ebenfalls eine Maske und war dunkel bekleidet, womöglich mit einer Softshell-Jacke. Die Kriminalpolizei prüft nach eigenen Angaben wegen der räumlichen Nähe einen möglichen Zusammenhang mit einem anderen Fall.

Am Sonntag war die Polizei über einen bereits gelöschten Brand in einer Wohnung eines ehemaligen Bauernhauses an der Straße In den Braken informiert worden. Ermittlungen ergaben, dass es sich um Brandstiftung handelte. Jemand hatte sich Zugang zu dem bäuerlichen Anwesen verschafft und in der Küche ein Feuer entfacht. Im selben Wohnhaus war Ende Mai nachts ein Mann im Obergeschoss überfallen und ausgeraubt worden.

„Jede noch so kleine verdächtige Wahrnehmung kann hilfreich sein, auch aus dem weiteren Wohnumfeld in Isselhorst“, teilt die Polizei jetzt mit. Hinweise nehmen die Beamten unter Tel. 05241/8690 entgegen.

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