Jahresergebnis liegt im Mittelfeld
Seit dem Jahreswechsel leitet Elisabeth Rommel die Sparda-Bank in Gütersloh.

 Die Kundeneinlagen nahmen um 2,5 Millionen Euro auf 45,9 Millionen Euro zu. Um 1,5 Millionen Euro verminderte sich das Kreditvolumen – vorwiegend privater Wohnungsbau – auf 76,4 Millionen Euro. Die Anzahl der Kunden blieb mit 5791 praktisch konstant, während die Mitgliederzahl der Genossenschaftsbank zunahm und zwar um 96 auf 4095. Damit bewegt sich die Gütersloher Niederlassung aus Sicht der Mutterbank genau im Mittelfeld.

 Die Hannoveraner weisen für 2011 eine Bilanzsumme von 4,4 Milliarden Euro aus und erwirtschafteten einen Jahresüberschuss von 6,7 Millionen Euro. Nach Jahren der Quartierssuche zieht die heimische Sparda-Bank Ende August/Anfang September mit auslaufendem Mietvertrag von der Münsterstraße 27 ins Erdgeschoss des Hauses Berliner Straße 83 bis 85 gegenüber dem Rathaus, in dem früher die Commerzbank zuhause war. Dort gibt es nicht nur mehr Raum für diskrete Beratungsgespräche drinnen, sondern auch Kundenstellplätze draußen.

Marketingziel „Wohlfühlbank“

 Elisabeth Rommel, seit 2008 als Stellvertreterin bei der Sparda-Bank, sieht ihre Geschäftsstelle im härter werdenden Wettbewerb gut behauptet. „Aus vielen persönlichen Gesprächen mit unseren ausschließlich privaten Kunden weiß ich, dass sie bei uns seriös und fair beraten werden und keine Lockvogelangebote zu befürchten haben“, sagt sie. Ihr zur Seite stehen drei Mitarbeiter und ein Berater der Verbundbausparkasse Schwäbisch Hall. Sie wollen mit „einfachen Produkten zu attraktiven Konditionen“ das Marketingziel „Wohlfühlbank“ erreichen. Rommel verweist darauf, dass unabhängige Institute ihrem Haus außer „den zufriedensten Kunden auch einen ausgezeichneten Beratungsservice“ bescheinigen.

 Aus der Sparda-Bank-Hannover-Stiftung flossen 34 000 Euro an Spenden nach Gütersloh. Gefördert wurden damit der Außenbereich der Kindertagesstätte an der Franz-Grochtmann-Straße, Artenschutzmaßahmen für gefährdete Gebäudebrüter durch den Fachbereich Umweltschutz der Stadt Gütersloh, das Projekt „Gewaltfrei lernen“ an der Grundschule Große Heide sowie an das Projekt Sparda-Streetsoccer der mobilen Gütersloher Jugendhilfe.

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