Kolping-Azubis lernen bei der ASH weiter
Bild: Schäfer
Wolfgang Terwey schafft mit dem ASH-Team die Grundlagen, damit 30 Jugendliche, die bisher in den Kolping-Bildungszentren ausgebildet wurden, ihre Lehre abschließen können.
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Angehende Tischler, Maurer, Maler und Hauswirtschafter sind dabei. Für die ASH durchaus eine Herausforderung. „Wir haben bisher eher Kaufleute oder im Bereich Lagerlogistik ausgebildet“, sagt Wolfgang Terwey, Geschäftsführer des Vereins. „Wichtig ist, dass die Handwerker weiter versorgt sind“, betont Terwey. Zumal die jungen Menschen zum Teil kurz vor den Prüfungen stünden. Die Fortsetzung der Ausbildung gründe auch auf einer freiwilligen Verpflichtung. Es gebe so etwas wie eine Bietergemeinschaft für Weiterbildungsangebote, erläutert der ASH-Geschäftsführer. Dazu hätten in diesem Fall das Kolping-Bildungszentrum und die ASH gehört. „Wenn dann einer ausfällt, ist es für den anderen selbstverständlich, die Auszubildenden weiter zu versorgen.“

Abstimmung mit der Handwerkskammer

Ende Juli absolvieren bei der Arbeitslosenselbsthilfe 32 junge Menschen eine Ausbildung in integrativer Form. Das heißt, die ASH übernimmt die Aufgabe des Ausbildungsbetriebs. 68 Teilnehmer gehören zum Modell, bei dem mit einem externen Ausbildungsbetrieb kooperiert wird und eine breitgefächerte Förderung durch die ASH erfolgt. Um die Ausbildungsberechtigung für die handwerklichen Berufe zu erlangen, waren Abstimmungen unter anderem mit der Handwerkskammer und der Agentur für Arbeit notwendig. Terwey bescheinigt allen Beteiligten eine hohe Kooperationsbereitschaft, so dass die bürokratischen Hürden genommen und gesetzliche Vorgaben geschaffen werden konnten. Besonders freut Terwey, dass 20 Kolping-Mitarbeitern – allesamt Fachkräfte – ein Arbeitsplatz bei der ASH angeboten werden konnte. „Sie haben auch alle zugesagt.“

Welche räumliche Erweiterung die Arbeitslosenselbsthilfe für die Ausbildung geschaffen hat, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der „Glocke“ vom 31. Juli 2015

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