Kombi brennt auf der A 2 komplett aus
Bild: Eickhoff
Kurz vor der Raststätte Gütersloh ist am Freitagnachmittag auf der A 2 ein Kombi komplett ausgebrannt.
Bild: Eickhoff

 Er versuchte noch aufs Gelände der nahen Raststätte zu kommen, das gelang ihm aber nicht ganz. Unmittelbar vor der Zufahrt auf die Versorgungsanlage blieb der Kombi stehen. Der Fahrer konnte den Wagen unverletzt verlassen.

 „Ein nachfolgender Autofahrer sicherte die Brandstelle vorbildlich bis zu unserem Eintreffen ab“, berichtete ein Polizeibeamter der Autobahnpolizei. Der Versuch, mit einem kleinen Feuerlöscher den Brand zu löschen, scheiterte aber.

Feuerwehr-Fahrzeuge mussten wegen falscher Ortsangabe Umweg nehmen

 Die informierte Kreisleitstelle der Feuerwehr in Gütersloh setzte die Berufsfeuerwehr sowie den Löschzug Spexard in Marsch. Die Fahrzeuge mussten aber wegen einer zunächst falschen Ortsangabe teils an der Anschlussstelle Rheda-Wiedenbrück, teils am Brockweg drehen. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, brannte der BMW lichterloh.

Zwei Feuerwehrleute rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus, um sich vor dem giftigen Brandrauch zu schützen. Mit Wasser wurden die Flammen eingedämmt. Allerdings entzündete sich immer wieder Kraftstoff unter dem Fahrzeug, weil aus dem zerstörten Tank Treibstoff auf den Boden tropfte. Erst nachdem man mit einem Pulverlöscher den Bereich noch einmal abgelöscht hatte, waren alle Flammen erstickt.

Aufgrund der ausgelaufenen Betriebsstoffe, die teilweise ins Erdreich gelangten, wurde ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde an die Einsatzstelle gerufen. An dem Wagen entstand Totalschaden. Er musste abgeschleppt werden. Die Zufahrt zur Raststätte wurde rund 90 Minuten komplett gesperrt. Und obwohl die drei Fahrspuren nicht betroffen waren, staute sich der Verkehr auf eine Länge von bis zu sechs Kilometern.

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