Kultur der Extra-Klasse
Bruno Ganz wird im Gütersloher Theater große deutsche Literaten vorstellen.

Möglich wird dieses Angebot durch „Kultur plus“, eine von der heimischen Wirtschaft geleistete Förderung. Rund 150 000 Euro beträgt das Gesamtbudget der Reihe, das sich zusammensetzt aus Sponsorengeldern und den Einnahmen aus Verkauf von Abonnements und Einzelkarten. „Kein Cent stammt für diese Reihe aus dem

Die 350 „Vier Jahreszeiten“-Abonnements (Kategorie I: 139,90 Euro, Kategorie II: 109,90 Euro) sind ab Samstag, 14. Mai, bei Gütersloh Marketing,  Tel. 05241/2113636, erhältlich.

  Der Verkauf der 150 Einzelkarten (für 49 bzw. 38 Euro), die pro Veranstaltung zur Verfügung stehen, beginnt am Samstag, 25. Juni, bei Gütersloh Marketing. Für beide Termine wird das Service-Center an der Berliner Straße 63 von 9 bis 18 Uhr geöffnet sein.

städtischen Haushalt“, freut sich Kulturdezernent Andreas Kimpel. Er bedankte sich deshalb ausdrücklich bei Karin Miele, die mit ihrer engagierten Sponsorensuche dafür gesorgt habe, dass sich schnell Geldgeber fanden. Außer der Firma Miele sind Bertelsmann und Nobilia mit an Bord, die Sparkasse und die Volksbank Gütersloh sowie die Stadtwerke.

Das Programm soll Grenzen sprengen, Ungewohntes bieten, aber nicht von Events, sondern von solider Nachhaltigkeit geprägt sein. Dafür hat Karin Sporer als stellvertretende künstlerische Leiterin des Theaters gesorgt. Und diese Mischung stieß gestern bei der Präsentation im Theater auf Zustimmung. Vor allem, dass mit Bruno Ganz („Der Untergang“) einer der großen Schauspieler deutscher Sprache ins Theater kommt, begeisterte. Der Schweizer wird beim „Herbst“ am Samstag, 12. November, ab 20 Uhr Texte von Eichendorff, Goethe, Hesse und Rilke lesen. Dazu spielt im Wechsel das erst 2007 gegründete, aber schon sehr erfolgreiche Delian-Streichquartett Musik von Bach bis Bartók.

Ein Sommernachtstraum

 

Mit dem 22-jährigen Taiwanesen Ray Chen ist am Sonntag, 15. Januar, 20 Uhr, ein vielversprechender Nachwuchsgeiger zu hören, der bereits internationale Wettbewerbe gewann und auf seiner Macmillan-Stradivari (eine Leihgabe der Nippon Music Foundation) mit dem Pianisten Julien Quentin ein abwechslungsreiches Kammermusikprogramm spielen wird.

Zum Abschluss gastiert mit Till Brönner Deutschlands bekanntester Jazzmusiker am Samstag, 14. April, 20 Uhr, im Theater. Bekannt ist der Trompeter nicht nur für lupenreinen Jazz, sondern auch für seine Crossover-Projekte etwa mit den „No Angels“ oder Bariton Thomas Quasthoff.

Eröffnet wird die Reihe indes mit einer Legende des Tanztheaters: John Neumeier wird mit seinem Hamburg-Ballett am Mittwoch, 14. September, 19.30 Uhr, die Neuinterpretation seines Klassikers „Ein Sommernachtstraum“ zeigen. Die Komödie über die Verwirrspiele der Liebe zählt zu seinen schönsten Produktionen. Da das Interesse daran und der Aufwand dafür sehr groß sind, wird das Stück einen Abend später außerhalb des Abonnements wiederholt.
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