Kurzfilmfestival geht in die 19. Runde
Bild: Pieper
Laden zum 19. Gütersloher Kurzfilmfestival ein:  (v. l.) Organisator Detlef Clever, Bernhard Grünebaum (Volksbank), Kinobetreiber Oliver Groteheide mit Tochter Faye und Bruder Christian.
Bild: Pieper

 Aufgeteilt in drei Sektionen, dürfen sich die Fans des kurzen Filmvergnügens wieder auf ein ideenreiches Kino-Kaleidoskop freuen. Ob kleine schwarze Satiren oder große Dramen im Minutentakt, ob bewegende Geschichten oder überraschende Dokumentationen, ob Trick- oder Animationsfilm, ob Musikvideo oder Experimentelles zum Thema Tanz und Kunst - an Ideen und interessanten Ausführungen mangelt es wahrlich nicht. Ob Talentprobe von einem Kino-Neuling oder kleines Meisterwerk von einem Könner, es ist alles dabei.

Organisator Detlef Clever ist denn auch mehr als zufrieden mit den eingereichten Streifen. Wurden die Profibeiträge, darunter der für den Oscar nominierte deutsche Film „Raju“ über die Suche eines Ehepaars nach einem zur Adoption freigegebenen Kind, frühzeitig durch Hamburger und Berliner Kurzfilmagenturen eingereicht, so haben sich die regionalen Filmemacher bis kurz vor dem Anmeldeschluss Zeit gelassen, ihre Werke ins Rennen zu schicken.

Gleich drei davon – Schülerarbeiten (Martinschule Rietberg/Verl Janusz-Korczak-

Programm

Freitag, 23. März: 20 Uhr Eröffnung mit Sektion A,  Sekt, Wein, Cocktails und Pizza.

Samstag, 24. März:
20 Uhr Sektion B.

So nntag, 25. März:
17.30 Uhr Sektion C.

Mittwoch, 28. März:
20 Uhr Best-of-Programm und anschließende Preisverleihung.

 Karten: Festivalticket für alle Vorstellungen oder Einzelkarten.

Abstimmung: Jeder Besucher erhält einen Stimmzettel, auf dem er zwei Favoriten (regional und international) pro Sektion notieren darf. Die Jury erstellt eine Rangliste, die 50 Prozent des Stimmanteils ausmacht. Aus dem Gesamtergebnis werden die zehn besten Filme ermittelt, die im Best-of-Programm gezeigt werden.

Preise: Der beste regionale Beitrag erhält eine von der Volksbank gesponserte Prämie von 250 Euro und eine Skulptur des Gütersloher Bildhauers Johannes Zoller.

Gesamtschule, Ratsgymnasium Wiedenbrück), die beim Projekt „Klappe, die fünfte“ des Kreismedienzentrums die ersten drei Plätze belegten, sind zum Auftakt am Freitag, 23. März, ab 20 Uhr zu sehen. Gebündelt in der Sektion A – „Alles mit Humor“ – sorgen dann insgesamt 14 Beiträge für Lacher beim Premierenpublikum. Weil dieser Bereich bekanntlich der beliebteste ist, wird er am Sonntag, 25. März, ab 20 Uhr wiederholt.

Sektion B – ungewöhnlich, originell, tiefgründig – beinhaltet unter anderem ein Video-Porträt von Filmemacher Thilo Kortmann über den aus Gütersloh stammenden Volker Pohlüke. Gezeigt wird auch mit „Nevenka’s Revenge“ ein perfides, von Carsten Panitz in Gütersloh gedrehtes Psychospiel. Und dazu gehört „Stufenlos“, ein an der Hochschule OWL in Lemgo entstandenes Psychogramm dreier Menschen kurz vor und nach der Love-Parade-Katastrophe.

In Sektion C – preisgekrönt, besonders wertvoll – ist nicht nur das beachtliche Musikvideo „Turning Tables“ des erst 16-jährigen Schloß Holte-Stukenbrockers Marwin Gansauge über die junge Sängerin und Pianistin Alina Potthoff vertreten, sondern auch „Gefangen in Zelle 8“ von der Harsewinkelerin Gertrud Loquay-Gerbaulet (siehe unten). Das komplette Programm ist im Internet unter www.bambikino.de zu finden.

Weitere Informationen zu einem der regionalen Favoriten des Festivals - „Gefangen in Zelle 8“ -, der in Harsewinkel gedreht wurde lesen sie in der Gütersloher „Glocke“ vom 21. März.

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